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Fußball-Landesliga
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Zwei Fünferketten gegen eine Torflut

Jens Pillnick 19.04.2019 0 Kommentare

Jan-Philipp Heine (am Ball) steht auch in der kommenden Saison als Spielertrainer dem SV Grohn zur Verfügung.
Jan-Philipp Heine (am Ball) steht auch in der kommenden Saison als Spielertrainer dem SV Grohn zur Verfügung. (Maximilian von Lachner)

Grohn. Während die Abstiegsnot des SV Grohn nach der gestrigen 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den Aufstiegskandidaten FC Union 60 unvermindert groß ist, ist für die Verantwortlichen des Nordbremer Fußball-Landesligisten eine andere Sorge vom Tisch. Spielertrainer Jan-Philipp Heine erklärte nach dem Abpfiff auf Nachfrage, dass er auch in der Spielzeit 2019/20 als Spielertrainer zur Verfügung stehen werde – und das unabhängig von der Spielklasse. Das habe er Vereinsboss Moutaza Celik mitgeteilt.

Bei der zu erwartenden Niederlage gegen den Tabellenzweiten wurde einmal mehr ersichtlich, dass die „Husaren“ seit der Amtsübernahme von Jan-Philipp Heine taktisch einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Auf den Gegner abgestimmt ließ Heine vor dem ins Tor zurückgekehrten Mehmet Tugay Tiras mit zwei Fünferreihen operieren, um gegen den offensivstarken Gast gut in die Zweikämpfe zu kommen. Er selbst übernahm in der hinteren Kette einmal mehr eine zusätzliche Absicherung nach hinten und stand zwei Meter hinter seinen Nebenleuten.

„Wenn wir alle Spiele mit dieser taktischen Disziplin bestritten hätten, würden wir jetzt nicht da stehen, wo wir stehen. Heute kann ich niemandem etwas vorwerfen“, lobte er sein Personal auf dem Platz. Den nicht Berücksichtigten gab er mit auf den Weg, dass Qualität ohne Training nicht reiche und er im Saisonendspurt auf die setze, die an den Übungsabenden erscheinen würden.

Die „Husaren“ benötigten rund eine Viertelstunde, um die Räume zu schließen und das bis dahin sehr ansehnliche Kombinationsspiel der Gäste, die mit schnellen Spielverlagerungen operierten, besser bekämpfen zu können. Schon in der zweiten Minute hätte es bei einer Dreifachchance, bei der zweimal Tiras und letztlich Heine auf der Linie klärte, klingeln können. Das tat es dann acht Minuten später. Nach einem Flügelwechsel konnte von links ungehindert geflankt werden und die Abteilung Innenverteidigung konnte den Kopfballtreffer von Robin Kalbhenn nicht verhindern. Dem Sturmtank Kalbhenn gab Union-Trainer Frank Dahlenberg nach Spielende mit auf den Weg: „Du hättest Torschützenkönig werden können.“

In der Tat hätte Robin Kalbhenn viel früher für klare Verhältnisse am Oeversberg sorgen können, so blieb dem SV Grohn aber immer noch so etwas wie eine Resthoffnung. Trotz des zweiten Tores, das die Platzherren auf eine eher unglückliche Art und Weise kassierten. Ein verzogener Distanzschuss landete in den Füßen von Robin Kalbhenn, der in der 56. Minute aus kurzer Distanz vollstreckte. Die Proteste hinsichtlich einer Abseitsstellung stießen beim starken Schiedsrichter Tobias Mañasco (Neurönnebecker TV) auf taube Ohren.

Dass der FC Union 60 seine qualitative Überlegenheit nicht in größerem Ausmaß auf den Platz brachte, erklärte Trainer Frank Dahlenberg so: „Da spielt der Zweite gegen den Vorletzten und schon sieht man, wie viel im Fußball der Kopf ausmacht. Das ist heute zwei Klassen schlechter als letzte Woche. Aber hauptsache gewonnen.“ Die besten Möglichkeiten, dem Favoriten den Sieg streitig zu machen, gingen auf das Konto von Gezim Bullari. Der setzte einen 35-Meter-Schuss gegen den weit vor seinem Tor stehenden Marc-Adrien Zongos nur hauchdünn über den Querbalken (51.) und verfehlte mit einem Freistoß aus halblinker Position nur knapp das obere linke Eck (70.).


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Leserkommentare
hopfen am 21.10.2019 11:38
Ein sehr gutes Beispiel dafür wie realitätsfern Politiker inzwischen sind. Würden alle fast identische Ferienzeiten bekommen, würde das absolute ...
admiral_brommy am 21.10.2019 11:29
Zitat: ".....und die Behörden lehnen seinen Asylantrag ab. "

Ausreisepflichtig scheint er aber nicht zu sein. Warum?
Warum ...