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Dirk Briese lässt sich beim Heilshorner Himmelfahrtslauf von seinem Hund begleiten
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Australian Shepherd trägt zu guter Zeit bei

Karsten Hollmann 18.05.2015 0 Kommentare

Leichtathletik 44 Himmelfahrtslauf der Sportfreunde Heilshorn
Start zum 400-Meter-Lauf: Auch der jüngste Leichtathletik-Nachwuchs geht schon gern auf die Strecke. (FR)

In Gesellschaft läuft’s sich besser, zumal in vierbeiniger: Dirk Briese begab sich mit seinem sehr lauffreudigen Australian Shepherd auf die Halbmarathon-Distanz. Der Osterholz-Scharmbecker reihte sich zusammen mit seinem Hund in 1:39:18 Stunden auf einem hervorragenden siebten Platz der Gesamtwertung beim 44. Himmelfahrtslauf der Sportfreunde Heilshorn ein. Auch einige weitere Läufer ließen sich von ihren Hunden begleiten.

Mit insgesamt 184 Startern in allen Läufen erlebten die Heilshorner zwar einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, durften aber dennoch zufrieden sein. Heilshorns Vorsitzender Holger Meyer sprach von einem guten Besuch.

Ben Kahrs vom Team Lunge aus Osterholz-Scharmbeck nahm zwar diesmal nicht teil und vermochte somit auch seinen Vorjahressieg im Halbmarathon nicht zu wiederholen. Dafür aber war Bruder Tobias Kahrs mit von der Partie . Er musste sich über die 21,195 Kilometer auch nur Frank Themsen und Holger Bannies von der LG Bremen-Nord beugen.

Frank Themsen wurde seiner Favoritenrolle in einer guten Zeit von 1:19:24 Stunden vollauf gerecht. Der 46-Jährige ließ seinem vier Jahre älteren Vereinskollegen Holger Bannies auf den letzten Metern keine Chance.

Schnellste Frau war Janina Beck vom SV Werder Bremen, die mit ihren 1:35:56 Minuten den Großteil der Männerkonkurrenz in die Schranken verwies. Zeitgleich die Ziellinie auf dem Sportplatz in Heilshorn überquerte das Ehepaar Jörn und Wiebke Beger vom LAV Bokel. Die Eheleute kamen nach 1:53:34 Stunden ins Ziel.

Ältester Starter im Halbmarathon war Hans-Jürgen Büse. Der für die Sparkasse Osterholz startende 62-jährige Schwaneweder bildete mit einer Zeit von 2:03:41 Stunden das Schlusslicht der insgesamt 23 Teilnehmer im Halbmarathon.

Mit 61 Aktiven wurde der Zehn-Kilometer-Lauf am besten angenommen. Hier stimmte aber nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität. Die Siegerzeit von Mario Schult vom TSV Otterndorf konnte sich mit 36:03 Minuten schon durchaus sehen lassen. Der einzige Athlet, der Schult einigermaßen Paroli zu bieten vermochte, war Marcus Kohlhase vom VSK Osterholz-Scharmbeck. Er musste sich dem Läufer aus Wanna aber am Ende um etwa eineinhalb Minuten geschlagen geben. Auch der drittplatzierte Holger Brunkhorst von der TSR Ahrenswohlde blieb noch unter der magischen 40-Minuten-Grenze. Nur um wenige Sekunden verfehlte der mit 19 Jahren zweitjüngste Starter über die zehn Kilometer, Léon-Sebastian Reinery vom Lauftreff des TV Schwanewede, dieses Ziel.

Noch jünger war nur Ilja Rukin vom VSK Osterholz-Scharmbeck. Der 18-Jährige erzielte als Fünfter der Gesamtwertung mit 40:32 Minuten ebenfalls eine starke Zeit. Zu den jüngsten Teilnehmern im Feld gehörte auch der A-Junioren-Fußballer des FC Hambergen, Gregory-Francis Fock. Dieser wurde zeitgleich mit seinem Freund aus Ritterhude, Tim Jonathan Schäfer, nach 44:54 Minuten wieder auf dem Sportplatz begrüßt.

77-Jähriger lässt Jüngere hinter sich

Ältester Zehn-Kilometer-Läufer war Hans Presch von der LG Bremen-Nord. Der 77-Jährige bewältigte die Distanz auch in unter einer Stunde und ließ damit noch ein paar jüngere Konkurrenten hinter sich.

In einer guten Verfassung präsentierte sich auch der sechs Jahre jüngere Hubert Brünjes vom VSK Osterholz-Scharmbeck. Der Hamberger verzeichnete eine Zeit von 50:06 Minuten. Sandra Steinhauser aus Osterholz-Scharmbeck erreichte das Ziel als schnellste Frau nach guten 48:18 Minuten.

Nicht so hoch war das Niveau über die fünf Kilometer. Hier fehlte der Vorjahressieger Kim Jonah Bünjes vom LAV Bokel ebenso wie der dominierende Mann über die zehn Kilometer des vergangenen Jahres, Dominic Diekmann von der LG Bremen-Nord. So freute sich der Fußballer vom VSK Osterholz-Scharmbeck, Alexander Birn, in 22 Minuten über einen tollen zweiten Rang. Nur Rene Hermann aus Osterholz-Scharmbeck war 47 Sekunden schneller.

„Gelobt wurde von vielen Läufern neben der schönen Strecke auch die gute Organisation und die nette, freundliche Atmosphäre“, versicherte Holger Meyer. Es waren 60 Helfer der Gastgeber im Einsatz, die für einen reibungslosen Ablauf des Spektakels sorgten. „Es war wieder eine gelungene Veranstaltung. Während viele Helfer bereits seit Jahrzehnten dabei sind, ist auch die jüngere Generation bereit, dieses schöne Fest durch ihre aktive Mithilfe zu gestalten“, erklärte Holger Meyer.


Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
alterwaller am 22.10.2019 10:39
Da sollen also die, die sich Privatschule nicht leisten können die Schulen der "FDP-Klientel" pampern ? Passt zu Bremen und der Partei.
Neal am 22.10.2019 10:36
Parken und fahren wie es dem/der Fahrer/in gerade in den Sinn kommt, ist ja nicht nur zum Freimarkt ein Problem.
Wir brauchen a) eine besser ...