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Bei einem LiFa-Aufstieg würden auch die Sportfreunde hochrücken
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Heilshorn blickt nach Lilienthal

Karsten Hollmann 02.06.2015 0 Kommentare

Fußball, 1. Kreisklasse Osterholz, SV Lilienthal-Falkenberg II - SV Komet Pennigbüttel II, LiFas Tobias Janssen
Tobias Janssen feierte mit dem SV Lilienthal/Falkenberg II einen mühsamen 2:1-Erfolg im Gastspiel beim TSV Wallhöfen II. (tobias Dohr)

Die TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf hat es zum Abschluss der Saison in der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz noch einmal richtig krachen lassen. Mit einem 11:0-Sieg verabschiedete der Vizemeister das Schlusslicht 1. FC Neuenkirchen in die 2. Kreisklasse. Der Meister FC Hambergen II kam hingegen zu einem kampflosen 5:0-Sieg über den zweiten Absteiger, TSV Sankt Jürgen II. Die Sportfreunde Heilshorn verdrängten den TSV Worphausen mit einem 4:1-Triumph über den SV Garlstedt noch von Platz vier und würden im Falle eines Aufstiegs des SV Lilienthal/Falkenberg in die Bezirksliga 3 ebenfalls in die Kreisliga hochgehen.

SV Pennigbüttel II – SV Beckedorf 3:1 (2:0): Pennigbüttels Jonas Tietjen zirkelte den Ball mit links aus 20 Metern zum 1:0 in die Maschen und erzielte damit das Tor des Tages. Ebenfalls nett anzuschauen war das 2:0 von Daniel Pika. Er war mit dem Außenrist erfolgreich. Der künftige Co-Trainer der Hausherren, David Kückelhahn, sah jedoch kompakte Gäste, die sich aufopferungsvoll gegen die Pleite stemmten.

TSV Wallhöfen II – SV Lilienthal II 1:2 (0:2): „In der ersten Halbzeit hat mein Team wie eine Altherrenriege agiert“, ärgerte sich TSV-Coach Claas Schumacher. Im zweiten Durchgang schnürten die Platzherren ihren Gegner aber in der eigenen Hälfte ein und hätten auch noch mehr als nur den Anschlusstreffer von Rune Schanz zustande bringen können.

SV Nordsode – SV Aschwarden 3:6 (3:2): „Wir sind schlecht in das Spiel reingekommen“, teilte Nordsodes Coach Hartmut Hinck mit. Doch nach dem 0:2 drehten die Platzherren den Spieß zunächst mit einem 3:2 um. „In der zweiten Halbzeit war bei uns jedoch die Luft raus“, so Hinck. Nico Köster brachte den Gast mit einem Dreierpack auf die Siegerstraße. „Der Erfolg war auch verdient“, räumte Hinck ein.

TSV Worphausen – BSG Hüderbeek 2:3 (0:2): Hüderbeek zeigte im ersten Abschnitt eine starke Leistung. „Da haben wir keinen Zugriff auf das Spiel bekommen“, kritisierte TSV-Trainer Karsten Werk. Die Heimformation bewies aber eine tolle Moral. Nils Mehrtens, Meik Gefken sowie Andrej Ebert scheiterten jedoch jeweils am Querbalken. Torwart Janek Winiarski verpasste zudem per Kopf knapp das 3:3.

FC Hambergen II – TSV Sankt Jürgen II 5:0, nicht angetreten: Zweieinhalb Stunden vor dem geplanten Anpfiff erhielten die Hausherren die Nachricht, dass der Gast keine vollständige Mannschaft zusammenbekommt. Da der Erste mit 22 Akteuren vor Ort war, absolvierte er kurzerhand ein Testspiel gegen sich selbst und verabschiedete unter anderem Sven Schröder.

TSG Wörpedorf – 1. FC Neuenkirchen 11:0 (6:0): TSG-Goalgetter Daniel Wedemeyer schraubte sein Konto mit vier Toren auf 48 Saisontreffer in die Höhe. Noch besser drauf war allerdings der fünffache Torschütze Christian Roschen. „Wir haben noch einmal richtig Gas gegeben und hatten alle Spaß“, stellte TSG-Übungsleiter Marco Miesner fest. Die Gäste seien vollkommen überfordert gewesen.

SV Freißenbüttel – SV Bornreihe II 4:4 (1:2): Da die „Moorteufel“ nicht über ein Remis hinauskamen, verpassten sie ihre letzte Chance, vielleicht doch noch als Vierter auf den Aufstiegszug aufzuspringen. Der Gast zeigte sich aber vom schnellen Treffer des zweifachen Torschützen Ricco Meierdierks nicht geschockt und wendete das Blatt bereits früh. Nach dem 4:3 rettete Gerrit Schröder wenigstens einen Punkt.

SFR Heilshorn – SV Garlstedt 4:1 (1:1): SFR-Spielertrainer Thomas Reichel ärgerte sich über den Handelfmeter, den der Lokalrivale zum 1:0 nutzte. „Der Ball lag neben Steffen von Oehsen an der Hüfte“, versicherte Reichel. Seine Formation habe sich allerdings nur kurz geschüttelt und auch in der Höhe verdient gesiegt. „Der Spielfluss war endlich wieder da. So haben wir die Tore schön herausgespielt, so Reichel.


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Leserkommentare
K_ter_Lysator am 22.10.2019 09:14
Das die Verkehrssituation in Findorff (und auch andere Stadtteile) den Status "sub-optimal" nicht erreicht ist kein vom Freimarkt abhängiges Problem. ...
Wesersteel am 22.10.2019 09:04
Deutschland soll Soldaten/innen laut AKK nach Syrien schicken UND hier sitzen die jungen Syrer im trocknen - was verkehrte Welt !

Man ...