Wetter: Regen, 11 bis 14 °C
Handball-Bremenliga
Der Artikel wurde zur Merkliste hinzugefügt.
Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite.

Grasberg profitiert von VSK-Spielausfall

Christian Thiemann 04.12.2018 0 Kommentare

Lasse Böttcher feierte mit dem HV Grasberg einen hohen Heimsieg über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen III.
Lasse Böttcher feierte mit dem HV Grasberg einen hohen Heimsieg über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen III. (Christian Kosak)

Landkreis Osterholz. Weil der VSK Osterholz-Scharmbeck sein Bremenliga-Spiel kurzfristig aufgrund einer Grippewelle verschieben musste, konnte sich der HV Grasberg nach seinem 45:23 (23:7)-Sieg gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen III auf Platz zwei der Tabelle verbessern. VSK-Gegner SG Arbergen-Mahndorf II, bisher Spitzenreiter, war den Handballern aus Grasberg zuvor ein Spiel voraus gewesen. Neuer Tabellenführer ist der SVGO Bremen II. Der TV Lilienthal dagegen hat sich mit einem extrem knappen 23:22-Sieg über die SG Findorff II auf den vierten Platz vorgekämpft.

HV Grasberg – HSG Schwanewede/Neuenkirchen III 45:23 (23:7): In fast komplett voller Halle erfreuten sich die Grasberger wieder toller Unterstützung von den Rängen. „Es macht richtig Spaß, vor dieser atemberaubenden Kulisse zu spielen“, freute sich HV-Spieler Carsten Buschmann, dessen Team schon nach sieben Minuten mit 5:0 vorn lag. Maik Wiggers kassierte kurz darauf seinen ersten Gegentreffer, doch bis zum Seitenwechsel sollten nur sechs weitere folgen. Die Grasberger hielten das Tempo hoch und spielten besonders ihre zweiten Wellen gut aus, sodass Lars Schuhmacher aus der A-Jugend bei seinem Herrendebüt zum 20:5-Zwischenstand traf. In den zweiten 30 Minuten wurde das Spiel etwas zerfahrener, weil die Hausherren munter durchtauschten und einiges ausprobierten. Torhungrig blieben die Grasberger aber trotzdem, setzten sich auf 35:17 ab und entschieden die Partie letztlich mit 45:23 klar für sich. „Die jungen Spieler konnten heute einige Dinge erproben und haben auch vieles hervorragend gelöst. Das noch nicht alles sitzt, liegt an der fehlenden Erfahrung“, zeigte sich Trainer Jürgen Stanek zufrieden.

HV Grasberg: Wiggers; Schuhmacher (3), Albers, Wolters (6), Mathis Iwen (2), Hansel (4), Vetter (3), Schnaars (10), Buschmann (1), Lennart Iwen (3), Hilbert (2), Ohlrogge (9), Böttcher (2).

TV Lilienthal – SG Findorff II 23:22 (8:9): Es war spannend bis zum Schluss. In der ersten Hälfte passte sich der Gastgeber noch den behäbig agierenden Bremern an. Trotzdem stand die Abwehr der Lilienthaler gut, ließ erst nach zehn Minuten den ersten Gegentreffer zu. Zu dem Zeitpunkt ähnelte der Spielstand aber nicht dem eines Handballspiels, denn die Mannschaft von Benedikt Wendler führte da erst mit 1:0 (!). Nach einer Viertelstunde ging Findorffs Reserve dann mit 2:1 in Führung. Eine Auszeit von Wendler brachte dann ein wenig Schwung in die Partie. Beide Teams trafen noch siebenmal bis zur Pause, sodass der knappe Findorffer Vorsprung Bestand hatte. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Hausherren mehr Engagement und zogen auf 12:9 davon, um dann wieder den 12:12-Ausgleich schlucken zu müssen. Nach 55 Minuten brachten die starken Christian Arlt und Heiko Rullkötter ihre Farben dann mit 21:17 vor, wurden dann aber in Manndeckung genommen. Findorff kam nochmal ran und traf tatsächlich noch zum 22:22, doch Arlt von der Siebenmetermarkierung besorgte den Endstand. „Er rettete uns damit nicht unverdiente, aber am Ende doch glückliche zwei Punkte“, meinte Wendler.

TV Lilienthal: Schulaew, D. Meyer; Arlt (7/2), Rullkötter (5), Berthold (2), Semken (2), M. Meyer (2), David (2/2), Hapke (1), Herrmann (1), Werther (1), Link.


Sporttabellen & Ergebnisse
Sporttabellen & Ergebnisse

Welcher Verein wann in Bremen oder der Region spielt und wie die Begegnung ausgegangen ist, erfahren Sie in unserem Tabellenbereich. Auch die Ergebnisse der Spiele der höheren Ligen finden Sie dort.

WESER-KURIER Kundenservice
Leserkommentare
holger_sell am 20.10.2019 15:36
Kultur ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und gerade auch in Bremen ein Magnet für den Tourismus.
Außerdem ist Kulturbewusstsein ein großer ...
holger_sell am 20.10.2019 15:30
Jede Politik hat ihre Klientel.
Wollen Sie im Ernst behaupten, dass Menschen, die sich für Kultur interessieren, keine normalen Leute sind ?