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Fußball-Oberliga Niedersachsen
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Hagen enttäuscht und verliert erneut

Jan-Henrik Gantzkow 14.04.2019 0 Kommentare

Hagen. Seitdem der FC Hagen/Uthlede seine Ziele in der Oberliga Niedersachsen nach oben korrigiert hat, läuft es bei den Mannen von Carsten Werde nicht mehr rund. Der 0:3-Heimpleite gegen Spelle folgte nun eine letztlich verdiente 1:3-Pleite (1:0) beim MTV Wolfenbüttel.

Gerade für den schwachen Auftritt im zweiten Durchgang fand Hagens frustrierter Trainer dementsprechend klare Worte. „Im Fußball geht es immer noch um Aspekte wie Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Passqualität. All das, was uns normalerweise auszeichnet, haben wir aber vermissen lassen und eine wirklich schlechte Leistung gezeigt“, bemängelte Werde nach der Auswärtsniederlage. Dabei sah es im ersten Durchgang noch gar nicht so schlecht aus: Zwar hatten die Hausherren die erste gute Chance, als Joscha Plünnecke den Ball an die Latte hämmerte (21.), ansonsten stand die Hagener Defensive aber gut geordnet.

Und kurz nach dem Schreckmoment ging Hagen sogar in Führung. Nach einem tiefen Pass legte sich Toptorjäger Justin Dähnenkamp den Ball auf den linken Fuß und traf aus 15 Metern trocken ins Eck (24.). Wirklich positiv wirkte sich die Führung aber nicht auf das Hagener Spiel aus, bis zur Halbzeitpause passierte bis auf eine Halbchance von Dähnenkamp nicht mehr viel.

Was dann allerdings zu Beginn des zweiten Durchgangs geschah, war auch für Carsten Werde schwer nachzuvollziehen. „In den ersten zehn Minuten nach der Pause waren wir überhaupt nicht auf dem Platz und haben Wolfenbüttel bei den Gegentreffern eingeladen“, ärgerte sich Hagens Coach. So waren gerade einmal vier Minuten gespielt, als ein langer Ball unzureichend geklärt wurde. Philippe Buschmann bedankte sich und traf aus 17 Metern zum Ausgleich.

Nur fünf Minuten später profitierten die Gastgeber von einem kapitalen Fehler im Spielaufbau, erneut hieß der Torschütze Phillipe Buschmann. Kurz darauf hätte Dennis Jordan auf der anderen Seite für den Ausgleich sorgen müssen, zielte nach Zuspiel von Erik Köhler aber freistehend über das Tor (59.).

Stattdessen sorgte Wolfenbüttel 20 Minuten vor Spielende für die Entscheidung: Erneut half Hagen durch mangelhaftes Defensivverhalten kräftig mit, nach einer Fehlerkette wusste sich Axel France letztlich nur noch mit einem Foul im Strafraum zu helfen. Joscha Plünnecke traf sicher zum Endstand. Wäre Hagens Schlussmann Yannick Becker in der Schlussphase bei gefährlichen Kontern nicht mehrfach zur Stelle gewesen, hätte die Niederlage sogar deutlicher ausfallen können.


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Leserkommentare
heinmueckausbremerhaven am 21.10.2019 20:47
Es gibt nur eine Chance wieviel Artikel beschrieben. Und jetzt schwindet mit dem Artikel von Stefan Rahmstorf das Argument, dass die BRD nur für ...
Bremen99 am 21.10.2019 20:41
Das Parken in Wild-West-Manier rund um den Freimarkt hat Tradition. Vor über 40 Jahren konnte man auch schon regelmäßig beobachten wie dreiste ...