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Königstransfer für den MTV Bokel

Jan-Henrik Gantzkow 14.06.2019 0 Kommentare

Daumen hoch: Patrick Müller verlässt Bornreihe in Richtung Bokel.
Daumen hoch: Patrick Müller verlässt Bornreihe in Richtung Bokel. (Tobias Dohr)

Bokel. Dem Bezirksligisten MTV Bokel ist ein echter Transfercoup gelungen: Vom SV Blau-Weiß Bornreihe wechselt Torjäger Patrick Müller (28) zur kommenden Saison an den Bätjerplatz. „Patrick ist für uns der absolute Königstransfer. Er ist fußballerisch eine Maschine und hat in seiner Karriere alles erlebt. Mit dieser Erfahrung wird er unserer jungen Mannschaft helfen und eine Führungsrolle einnehmen“, strahlt Manager Marko Rebien, der den Wechsel eingefädelt hat.

Dabei hoffen die Beteiligten, dass der oberligaerfahrene Müller in Bokel an seine erfolgreiche Zeit anknüpfen kann – in der Saison 2014/15 schoss der Sturmtank schon einmal 52 Tore für die Schwarz-Weißen. Auch wenn es ihn danach zurück nach Hagen zog und weitere Stationen in Uphusen oder eben Bornreihe folgten, riss der Kontakt nie ab. „Wir haben es immer wieder mal versucht ihn zurückzuholen. Jetzt war die Situation so, dass er in Bornreihe nicht mehr richtig glücklich war und sich glücklicherweise für uns entschieden hat“, berichtet Rebien.  

Über diese Entscheidung freut sich auch Spielertrainer Sebastian Winckler, der von dem Transferkracher ebenfalls überrascht wurde: „Besser hätte es für uns nicht kommen können. Patrick ist ein toller Spieler, mit dem ich selber schon als Jugendlicher zusammen gekickt habe“, so Winckler. Wann er allerdings auf seinen neuen Mittelstürmer zurückgreifen kann, ist noch ungewiss. Denn obwohl Müller mit elf Treffern bester Torjäger der „Moorteufel“ war, scheinen ihm die letzten Wochen zugesetzt zu haben. „Patrick ist mit der Bedingung gewechselt, erst mal eine Pause zu nehmen. Er hat in der letzten Zeit den Spaß am Kicken verloren und einen kleinen Fußball-Burnout“, erklärt Marko Rebien. Dennoch ist er frohen Mutes, dass diese Phase nicht allzu lange anhalten wird. „Der Junge ist ein Vollblutfußballer und nach ein paar Wochen werden die Füße wieder jucken“, verspricht der Manager.

Ansonsten setzt der auf das Motto „Jugend forscht“, wie die drei weiteren Neuzugänge zeigen: Jonah Behling (19/JFV Staleke) und Kevin Grossmann (18/SG BW Stubben) sollen das Mittelfeld verstärken, Mario Eberling (18/eigene Jugend) den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten anheizen. „Wir gehen den Weg mit jungen Talenten aus der Umgebung weiter“, sagt Rebien. Dass er „so optimistisch wie lange nicht mehr“ in eine neue Spielzeit geht, dürfte aber vor allem an einem „alten Hasen“ liegen.  


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Leserkommentare
kretzschmar am 23.10.2019 15:04
So sieht das aus, 9 Millionen arbeiten im niedrig Lohn Bereich, (Mindestlohn) das sind die zukünftigen Renten Aufstocker. Was eigentlich eine ...
holger_sell am 23.10.2019 14:58
Dann schreiben Sie doch einfach mal nichts.
Jede Entscheidung gegen die Pläne des PM erhöht die Chance auf eine neue Volksabstimmung. Mit dem ...