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Fußball-Bezirksliga Lüneburg
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SV Lilienthal-Falkenberg auf Talfahrt

Reiner Tienken 22.04.2019 0 Kommentare

Lilienthal. Der Abstiegskampf gestaltet sich für den SV Lilienthal-Falkenberg in der Fußball-Bezirksliga 3 immer mehr zum Tanz auf der Rasierklinge. Die Schoofmoor-Kicker kassierten vor 60 Zuschauern gegen den FSV Langwedel-Völkersen mit 1:3 (0:1) bereits die 17. Saisonniederlage. Ein umstrittenes Gegentor warf den SV Lilienthal-Falkenberg in der Schlussphase aus der Bahn.

Trainer Manuel Weinrich baute am Ostermontag mit Yannik Niemann auf einen neuen Angreifer. Der ehemalige Worphauser verzeichnete bei allen Bemühungen in 90 Minuten keine torgefährliche Aktion. Ohnehin taten sich die Platzherren über weite Strecken schwer, das Tor von Moritz Nientkewitz ernsthaft unter Beschuss zu nehmen. Der Gäste-Schlussmann wurde nur bei scharfen Schüssen von Kai Kansmeyer (52.) und Bertrand Bingana (77.) gefordert.

Die Spielanteile und das Eckenverhältnis sprachen beim Abpfiff von Schiedsrichter Mika Jungclaus (TSV Lamstedt) für den SV Lilienthal-Falkenberg. Der Gastgeber erarbeitete sich ein deutliches Eckenplus von 12:3. Kapital schlugen die Blauhemden nur aus einer anderen Standardsituation. Nils Koehle brachte seine Farben per Foulelfmeter auf 1:2 heran (61.). Mohammed Camara hatte den Elfmeterschützen Nils Koehle zuvor im FSV-Strafraum regelwidrig gestoppt.

Philipp Dondelinger sorgte per Sonntagsschuss am Ostermontag für die FSV-Pausenführung (18.). Die Gäste legten nach Wiederbeginn einen Traumstart hin. Niclas Tiedemann baute die FSV-Führung nach nur 14 Sekunden per Schuss ins lange Eck auf 2:0 aus (46.). Die Platzherren ließen sich bei dem Gegentor zu leicht auf der linken Abwehrseite aushebeln. Manuel Weinrich schickte nach dem Anschlusstor Bertrand Bingana als neuen Stürmer ins Rennen.

Der fragwürdige Gegentreffer zum 1:3 warf die Schoofmoor-Kicker aus der Bahn. Nach einer Ecke von Marvin Louis wurde Christian Haar am langen Pfosten von einem Gegenspieler bedrängt – für die Platzherren absolut regelwidrig. Der Assistent deutete den Ball hinter der Torlinie, ehe der Unparteiische den Treffer zum Entsetzen des SV Lilienthal-Falkenberg anerkannte (78.). „Ich bekomme in der Luft einen Schub nach hinten. Meiner Meining nach ist es ein Freistoß für uns gewesen“, sagte Christian Haar nach Spielende. SV-Coach Manuel Weinrich stufte das 1:3 gleichfalls als Geschenk des Schiedsrichters ein. „Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz. Von der Spielanlage fand ich uns gar nicht so schlecht. Vielleicht waren wir nicht gallig genug“, bemerkte Manuel Weinrich.


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Leserkommentare
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...
onkelhenry am 19.10.2019 17:00
Hallo @Suzi ....

Was Sie da immer so verstehen ;-)

Das erklärt auch, warum Sie so oft falsch liegen!

Ja zu ...