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Trotz 0:2: FC Hagen/Uthlede glückt die Wiedergutmachung

Tobias Dohr 12.05.2019 0 Kommentare

Hagens Fabio Hausmann und Erik Köhler (rechts) in Heeslingen.
Hagens Fabio Hausmann und Erik Köhler (rechts) in Heeslingen. (Julian Berndt)

Hagen. Der FC Hagen/Uthlede hat nach dem bitteren 0:7-Debakel beim TB Uphusen zwar auch die Oberliga-Auswärtspartie beim Heeslinger SC mit 0:2 (0:2) verloren, dabei aber eine starke Vorstellung gezeigt. Dementsprechend konnte und wollte FC-Trainer Carsten Werde seinem Team keinerlei Vorwürfe machen. „Mit dieser Leistung können wir uns alle identifizieren, aber wir müssen uns dann eben auch mit Toren belohnen.“

Eigentlich ist das Toreschießen ja nicht so das große Problem bei den Grün-Schwarzen, doch in Heeslingen ließen die Gäste gleich mehrere gute Gelegenheiten aus. Beispielsweise in der Anfangsphase der Partie, als Justin Dähnenkamp freistehend übers Tor zielte (7.). Kurz danach zog Axel France von halblinks ab, scheiterte aber an HSC-Torwart Arne Exner. Auf der anderen Seite musste Hagens Keeper Tjark Mertha in der ersten halben Stunde nur einen Fernschuss abwehren. Dennoch gerieten die zunächst tief stehenden und auf Konter lauernden Gäste dann in Rückstand. Kevin Rehling schloss eine Heeslinger Eckballvariante zum 1:0 ab (34.).

Kurz darauf brachte Mertha bei einem Rettungsversuch Marco Sobolewski zu Fall, Dominik Bremer verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:0 (41.). Nur 60 Sekunden später wurde auf der Gegenseite dann Axel France von HSC-Abwehrspieler Sebastian Sautner umgestoßen. Alle rechneten mit einem erneuten Elfmeterpfiff, doch die Pfeife von Schiedsrichter Kevin Dickscheid (Hannover) blieb stumm. „Ich sage ja wirklich nie etwas zum Schiedsrichter, aber vor allem die Aktion gegen Axel war definitiv ein Strafstoß.“

Die Hagener rannten also in der zweiten Hälfte einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher – und gingen dementsprechend forscher zu Werke, störten den Gegner nun deutlich früher. Das Werde-Team erspielte sich dabei auch mehrere gute Einschussmöglichkeiten, die beste davon vergab Erik Köhler mit einer schönen Direktabnahme aus 13 Metern. Auf der anderen Seite rettete bei Gegenstößen aber auch einmal Mertha und einmal der Pfosten für den FC. So blieb es am Ende beim 2:0 für Heeslingen, obwohl der Hagener Coach sein Team in der zweiten Hälfte als „klaren Punktsieger“ ausgemacht hatte.

Immerhin: Nach dem Spiel gab es noch eine konstruktive Aussprache mit Schiedsrichter Kevin Dickscheid, was Carsten Werde durchaus imponierte: „Da ziehe ich wirklich den Hut vor, wenn ein Schiedsrichter auch mal einen Fehler zugibt und dann auch dazu steht. Das ist definitiv nicht selbstverständlich und zeigt Größe. Und natürlich wissen wir ja auch, dass jeder mal Fehler macht.“


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Leserkommentare
thowaei am 23.10.2019 14:25
In KEINEM Land der EU kann man aktuell mit 54 Jahren in Rente gehen. Slowenien ist diesbezüglich der Spitzenreiter mit einem Renteneintrittsalter von ...
gorgon1 am 23.10.2019 14:15
Absolut mein Meinung. !!!
Beste Grüße