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TuSG verliert das Gipfeltreffen gegen Etelsen

Jonas Bargmann 07.10.2019 0 Kommentare

Routinier Marco Grahl half bei der Bezirksliga-Mannschaft der Ritterhuder aus und vergab gegen Etelsen die Großchance zur TuSG-Führung.
Routinier Marco Grahl half bei der Bezirksliga-Mannschaft der Ritterhuder aus und vergab gegen Etelsen die Großchance zur TuSG-Führung. (Tobias Dohr)

Ritterhude. Im Jahnsportstadion gewann der Tabellenführer mit 3:0 (1:0). Aufgrund dieser Niederlage müssen die Mannen von TuSG-Cheftrainer Bastian Haskamp den Kontakt zum Spitzenduo aus Etelsen und Heeslingen erst einmal abreißen lassen.

Der Abstand zu Heeslingen bleibt aufgrund von deren 2:3-Heimniederlage gegen Bassum allerdings bei fünf Zählern, der TSV Etelsen durfte sich deshalb als großer Gewinner des neunten Spieltages fühlen. Trotz der zweiten Niederlage am Stück war Bastian Haskamp gar nicht mal zu sehr enttäuscht. „Ich kann meinem Team heute nur wenig vorwerfen. Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel, in dem der Gegner abgesehen von der Möglichkeit nach fünf Minuten erst zum Ende der Partie zu richtigen Chancen kam“, so der Ritterhuder Trainer. „Unter Berücksichtigung unserer Ausfälle und der 1:5-Niederlage gegen Bassum, war das, was meine Mannschaft heute reingeworfen hat, wirklich gut. Nach der letztjährigen Landesliga-Saison war die Meisterschaft nicht unser Anspruch, zumal es auch Schlimmeres gibt, als gegen Etelsen und Bassum zu verlieren.“

Obwohl es auf dem Papier ein Spitzenspiel war, agierten die Platzherren zunächst vorsichtig und zurückhaltend. „Wir wollten wenig zulassen und kompakt stehen“, begründete Haskamp seine Wahl zur Fünfer-Abwehrkette. Trotz des erhofften Bollwerks musste der TuSG-Trainer aber bereits nach vier Minuten tief durchatmen, als Etelsens Bastian Reiners seinen Mitspieler Timo Schöning in Szene setzte, TuSG-Keeper Meik Jeschin und Innenverteidiger Noah-Leon Hilse aber im Verbund die Situation bereinigten. „Da haben wir ein wenig geschlafen“, kommentierte Haskamp die Aktion.

In der Folgezeit waren die Gäste zwar optisch überlegen, hochkarätige Torchancen verhinderte aber die tiefstehenden Ritterhuder, die auf der anderen Seite des Platzes selbst eine große Möglichkeit besaßen. Marco Grahl überlupfte Keeper Cedric Dreyer, der aber den Ball noch vor Überqueren der Linie wieder aufnehmen konnte. „Wenn wir den machen, läuft das Spiel vielleicht anders, aber Marco kann ich da überhaupt keinen Vorwurf machen“, sagte Haskamp. Vor dem Seitenwechsel markierte Daniel Janssen dann noch die Gäste-Führung, als er bei einem Freistoß goldrichtig stand (35.). „Der Freistoß war eine 50:50-Entscheidung. Dennis Gachov stolpert über den Fuß des Gegenspielers, der aufschreit“, befand Haskamp.

Nach dem Seitenwechsel waren die Platzherren offensiver ausgerichtet – die Tore machte aber der Spitzenreiter. Nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Paul-Erik Pinkawa spritzte Schöning dazwischen und überwand Jeschin zum 2:0 (70.). Alex-Christian Ruf machte den Endstand perfekt (90.). „Ein 0:0 oder 0:1 wäre in Ordnung gewesen“, fasste es der Ritterhuder Coach zusammen.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?