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Handball-Bremenliga
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TVL und VSK verlieren beide hoch

Christian Thiemann 01.02.2019 0 Kommentare

Lilienthals Heiko Rullkötter blieb bei der Niederlage in Arbergern ohne Torerfolg.
Lilienthals Heiko Rullkötter blieb bei der Niederlage in Arbergern ohne Torerfolg. (Christian Kosak)

Osterholz-Scharmbeck/Lilienthal. Durch die Handball-Weltmeisterschaft wurden auch die Spielpläne in der Bremenliga etwas durcheinandergebracht. Gegen die Topteams setzte es die erwarteten Niederlagen.

SG Arbergen-Mahndorf II – TV Lilienthal 33:21 (16:9): Die Mannschaft von Benedikt Wendler war eigentlich wunderbar aufgestellt in die Partie gegangen. Aus einer stabilen Abwehr heraus fuhren die Lilienthaler einen gefährlichen Angriff nach dem anderen. Nach zwölf Minuten stand auf der Anzeigetafel ein 5:5 – die Gäste hielten prima mit. Fehlpässe im Angriff führten dann jedoch zu leichten Kontertoren der Mahndorfer, die sich schnell auf 9:5 absetzten. Bis zur Pause gelang dem Wendler-Team nicht mehr viel, sodass beim Stand von 9:16 die Seiten gewechselt wurden.

Im zweiten Abschnitt lief es zunächst so wie zu Beginn der Partie. Lilienthal hielt gut dagegen. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es weiter nur 16:23 aus Sicht der Gäste, die danach jedoch mit einem starkem Kräfteverlust zu kämpfen hatten. Die Bremer nutzten es eiskalt aus und machten den 33:21-Kantersieg perfekt. „Diesem starken Gegner wäre nur mit einer sehr guten Leistung über 60 Minuten beizukommen gewesen. Diese abzurufen, dazu waren jedoch die meisten Spieler heute nicht in der Lage“, ärgerte sich Lilienthals Coach Benedikt Wendler.

TV Lilienthal: Schulaew; Arlt (6/5), M. Meyer (5), Berthold (3), Link (2), Werther (2), Semken (1), Herrmann (1), L. Meyer (1), Rullkötter, Hapke.

SVGO Bremen II – VSK Osterholz-Scharmbeck 35:21 (17:13): Auch in Oslebshausen an der Sperberstraße entwickelte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe. Die Führung wechselte hin und her. Helge Gößling traf nach zwölf Minuten zur 6:5-Führung für die Kreisstädter, die das Tempo geschickt aus dem Spiel nahmen. Es sollte die letzte Führung der Gäste in diesem Spiel bleiben. Bei Stand von 11:11 brachte Clemens Böschen seine Farben per Doppelschlag zwar noch mal heran, danach aber zog der ungeschlagene Gastgeber das Tempo wieder aber an. Philip Elflein gelang mit der Pausensirene immerhin noch das 13:17.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Bremer aber gleich, wer der Herr im Hause ist und zogen auf 21:13 davon. Kolja Dunkelberg hätte zwischenzeitlich per Siebenmeter verkürzen können, verwarf jedoch. Der Favorit ließ den Gästen kaum noch Luft zum Atmen und setzte sich Tor um Tor ab. 21:35 lautete schließlich der Endstand aus Sicht der Osterholzer, bei denen Clemens Böschen mit neun Treffern mal wieder als einziger zuverlässig traf. „Die erste Hälfte war gut, doch im zweiten Abschnitt konnten wir nicht mehr das Tempo von Grambke mitgehen“, resümierte Böschen.

VSK Osterholz-Scharmbeck: Monser; Dunkelberg (3), Kühl, Elflein (2), Sillje, Schütte (4/1), Engel (1), Horst (1), Böschen (9/1), Gößling (1).


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...