Wetter: Nebel, 11 bis 16 °C
Tennis-Landesliga der Damen
Der Artikel wurde zur Merkliste hinzugefügt.
Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite.

Vorsichtiger Optimismus beim TC Lilienthal

Dennis Schott 03.05.2019 0 Kommentare

Es ist die erste Saison nach dem Abstieg aus der Oberliga: Am Sonntag starten die Tennis-Damen des TC Lilienthal um Inken Breyer (Bild) in die neue Spielzeit.
Es ist die erste Saison nach dem Abstieg aus der Oberliga: Am Sonntag starten die Tennis-Damen des TC Lilienthal um Inken Breyer (Bild) in die neue Spielzeit. (Maximilian von Lachner)

Lilienthal. Die Antwort auf die Frage, was sich die Tennis-Damen für diese Freiluft-Saison vorgenommen haben, sollte eigentlich glasklar sein. Schließlich ist die Mannschaft um Inken Breyer erst im vergangenen Jahr in die Landesliga abgestiegen. Aber das mit dem sofortigen Wiederaufstieg ist so eine Sache. Die Lilienthalerinnen würden gerne zurück in die Oberliga, das steht außer Frage. Aber ob das auch klappt, steht auf einem anderen Blatt.

Der TC Lilienthal ist zwar Absteiger und für die vorderen Plätze somit auch ein heißer Kandidat. Der Tennis-Club ist aber auch Neuling, da ist das mit dem Abschätzen, wie stark denn die Konkurrenz ist, ein bisschen schwierig. Als größten Widersacher hat Inken Breyer den TV Sparta 87 Nordhorn auserkoren. Die Nordhorner seien traditionell stark, sagt sie. Dabei hätte sie eine Mannschaft, die den Lilienthalerinnen einen vorderen Platz streitig machen könnte, fast vergessen: den Club zur Vahr II. Ebenfalls eine traditionell starke Mannschaft und – nicht zu vergessen – eine Nordliga-Reserve. „Die sind auch nicht schlecht“, meint Breyer. Zumindest geht sie stark davon aus.

Was das alles für die Lilienthaler Damen bedeutet? Abwarten. Dass genannte Mannschaften Kandidaten für die vorderen Plätze sind, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie vor den Lilienthalerinnen landen müssen. Aber eben können. Dessen sind sich Breyer und Co. auch bewusst. Sie sagen deswegen: „Wir würden gerne oben landen, aber die anderen sind bestimmt auch nicht schlecht.“

Nicht direkt gegen Mitkonkurrenten

Nur gut, dass die TCL-Damen nicht direkt zu Beginn auf einen der Mitkonkurrenten treffen. Die Saison beginnt für die Lilienthalerinnen mit der Partie beim TSV Wallenhorst (Sonntag, 10 Uhr). Ein Gegner, den Inken Breyer als durchaus schlagbar umschreibt. Das ist insofern ein angenehmer Auftakt, als dass die Vorbereitung auf die Freiluft-Saison einmal mehr sehr kurz war. Was eigentlich immer und nicht nur beim TC Lilienthal so sei, bemerkt Breyer. Optimal seien die Voraussetzungen allerdings nicht, erklärt sie weiter: „Wir haben nur eine Woche im Freien trainiert.“ Viel ist das nicht.

Mit dem Kaltstart werden aber auch die übrigen Vereine konfrontiert. Was bei den Lilienthalerinnen als eingespielt gelten dürfte, ist die Aufstellung. Die hat sich auf den ersten fünf Positionen im Vergleich zum Vorjahr nämlich nichts geändert. So wird der TCL in dieser Saison wieder mit Ann-Christin John, als einzige in der Leistungsklasse 2 gelistet, auf Platz eins starten. Dahinter folgen Laura Weber (LK4), Kathleen Hogenkamp und Katharina Assmann sowie Inken Breyer (alle LK 7) auf Platz fünf. Im Vergleich mit den Leistungsklassen der Nordhornerinnen hinken die Lilienthalerinnen damit sogar weit hinterher. Die Spielerinnen von eins bis vier sind allesamt in der Leistungsklasse eins angesiedelt, zudem sind die Spielerinnen wesentlich jünger. Gut möglich also, dass sich die Meisterschaft bis zum finalen Spieltag ziehen wird, wenn der wohl ärgste Konkurrent in Lilienthal zu Gast ist. „Ich denke, es wird generell auch viel von der Tagesform abhängen“, vermutet Inken Breyer.


Ein Artikel von
Sporttabellen & Ergebnisse
Sporttabellen & Ergebnisse

Welcher Verein wann in Bremen oder der Region spielt und wie die Begegnung ausgegangen ist, erfahren Sie in unserem Tabellenbereich. Auch die Ergebnisse der Spiele der höheren Ligen finden Sie dort.

WESER-KURIER Kundenservice
Leserkommentare
Turugeno am 23.10.2019 13:42
Das ist ein Mythos, der immer wieder von gewissen Kreisen gestreut wird, der aber komplett falsch ist.
Die Rente wird vom Bruttolohn gerechnet, ...
MiSchr29 am 23.10.2019 13:41
Woraus schließen Sie, dass wir nicht in einem Rechtsstaat leben, bzw. wie ist Ihre Definition eins Rechtsstaats?