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Volleyball-Oberliga Damen
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Zum Abschluss nochmal das volle Brett für die SG

Lukas Grundmann 18.03.2019 0 Kommentare

Nachwuchsspielerin Amelie Vogel (rechts im Angriff) überzeugte am Abschlussspieltag in der Volleyball-Oberliga. Mit der SG Karlshöfen/Gnarrenburg bezwang sie die BTS Neustadt mit 3:2, nachdem sie sich gegen Giesen mit 2:3 geschlagen geben musste.
Nachwuchsspielerin Amelie Vogel (rechts im Angriff) überzeugte am Abschlussspieltag in der Volleyball-Oberliga. Mit der SG Karlshöfen/Gnarrenburg bezwang sie die BTS Neustadt mit 3:2, nachdem sie sich gegen Giesen mit 2:3 geschlagen geben musste. (Guido Specht)

Gnarrenburg. Einer Niederlage gegen die Giesen „Grizzlys“ folgte ein Sieg gegen die BTS Neustadt. Beide Partien gingen über die volle Distanz. Bereits im Vorfeld des Heimspieltags war klar, dass es für alle Seiten um nichts mehr gehen würde. Die SG musste die erste Partie ohne Leistungsträgerin Vivien Kullik angehen.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg – Giesen Grizzlys 2:3 (23:25, 25:18, 22:25, 25:23, 10:15): Den bereits abgestiegenen Giesenerinnen war die Hoffnung auf einen versöhnlichen Saisonabschluss anzumerken. Die Gäste zeigten sich aufmerksam und kampfeslustig. Auch einige Abstimmungsprobleme bei den Karlshöfenerinnen trugen zur zwischenzeitlichen 8:4-Führung der Gäste bei.

Im Anschluss gelang dem gastgebenden Team die Trendwende. Auslöser war eine Aufschlagserie von Melanie Maijan. Beide Seiten verzeichneten hohe Eigenfehlerquoten, sodass es keiner Mannschaft gelang, sich abzusetzen. Die Grizzlys bewiesen den längeren Atem und setzten sich im ersten Satz im 23:25 durch. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts zeigte sich die SG von ihrer besten Seite. Mit Konzentration und Struktur erspielten sich die SG-Damen einen 8:2-Vorsprung. Auf der Gegenseite bekam Giesen kaum Ruhe ins eigene Spiel. Über einen Elbrandt-Angriff gelang es der Heimmannschaft, den Vorsprung auf neun Punkte auszubauen (21:12), ehe das Team um Sylvia Dammann-Kullik mit 25:18 nach Sätzen gleichzog.

Im weiteren Verlauf liefen die Schützlinge von Trainer Alexander Maaser einem Rückstand hinterher, bis eine starke Blockaktion von Nachwuchsspielerin Amelie Vogel in der 9:8-Führung resultierte. Am Ende behielt Giesen mit 25:22 die Oberhand. Um nicht komplett leer auszugehen, war die SG nun zum Satzsieg verdammt. Mit dem 22:21 gelang dem Maaser-Team zum ersten Mal die Führung im vierten Satz und gewann mit 25:23.  Kurz durchatmen, dann ging es in den Tie-Break. Dort schaukelten sich die Kontrahenten bis zum 8:8 hoch, ehe die „Grizzlys“ per 15:10 einen zuvor unerwarteten Sieg verbuchen konnten.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg – BTS Neustadt 3:2 (22:25, 25:16, 20:25, 25:12, 15:7): Gegen die Bremerinnen konnte die SG wieder auf Leistungsträgerin Vivien Kullik zurückgreifen. Nach bereits zweieinhalb Stunden, die die erste Begegnung gedauert hatte, war die Maaser-Mannschaft nun noch einmal über die volle Distanz gefordert. „Die BTS besitzt eine große Variabilität im Spiel“, sagte die überzeugend aufspielende Amelie Vogel. „Doch es ist uns gelungen, das Spiel der Neustädterinnen zu lesen und in die vorhandenen Lücken für uns zu nutzen“, so die 18-Jährige weiter.

Bereits im zweiten Ballwechsel zeigte Vivien Kullik bei einem Angriff durch die Mitte ihre Klasse. Doch auch die BTS brachte Qualität mit: Die Gäste holten per Aufschlagserie sieben Punkte auf. Auch die Auszeit Maasers konnte an der Durchschlagskraft der Bremerinnen nichts ändern. Mit 22:25 sahen sich die Gnarrenburgerinnen erneut einem Rückstand ausgesetzt. Im zweiten Satz konnte Vivien Kullik einmal mehr den Unterschied ausmachen. Mehrere Führungswechsel, gefolgt von wiederholt erfolgreichen Angriffen der SG-Angreiferin brachten die Heimmannschaft vor stimmungsvoller Kulisse mit 18:10 in Front. Diesen Vorsprung ließ sich das Kollektiv nicht mehr nehmen. 25:16 hieß es am Ende des zweiten  Spielabschnitts.

Die BTS nahm in Satz drei wieder am Spiel teil, es entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe. Sehenswert die Angriffsfinte von Vivien Kullik zum zwischenzeitlichen 18:19 aus Sicht des Maaser-Teams. Diesem schien gegen Ende zum ersten Mal die Luft wegzubleiben: Mit 20:25 gerieten die SG-Spielerinnen wieder ins Hintertreffen. Es folgte der große Auftritt von Urgestein Sylvia Dammann-Kullik: Zehn Aufschläge zur 10:0-Führung. Alles deutete nun auf einen erneuten Entscheidungssatz hin. 25:12 – eine klare Sprache.

Nun war der Wille, die Saison mit einem Sieg abzuschließen, bei den Karlshöfenerinnen merklich ausgeprägt. Auch die lautstarke Unterstützung von den Rängen trug dazu bei, dass die SG mit 15:7 davonzog und den zwölften Saisonsieg perfekt machte. „Gegen Giesen waren wir zum Teil etwas konfus in unseren Aktionen. Gegen die BTS aus der Bremer Neustadt hat unser Spiel dann schon wesentlich besser funktioniert. Mit der Saison im Allgemeinen sind wir mehr als zufrieden“, zog Alexander Maaser nach 18 Spieltagen ein positives Fazit.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg: Vivien Kullik, Laura Kullik, Maijan, Dammann-Kullik, Hahs, Neumann, Koch, Grigat, Vogel, Lask, Elbrandt.


Sporttabellen & Ergebnisse
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Leserkommentare
IhrenNamen am 19.10.2019 14:35
Die SPD kann hier aber höchstens zu 50% Schuld sein da das DSM zu 50% vom CDU-Regierten Bund finanziert wird.

Ich denke die Schuldigen ...
suziwolf am 19.10.2019 14:35
@dmiral ...

Und ,ausländischen Eltern‘ die nicht nur darauf bedacht sind, Ihren Kindern eine
• gute Bildung zukommen zu ...