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Handball Landesliga Bremen
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Am Ende wird es deutlich

Jürgen Prütt 17.03.2019 0 Kommentare

Fredenbeck. Eine Halbzeit lang war die HSG Stuhr im Auswärtsspiel der Handball-Landesliga beim VfL Fredenbeck III auf Augenhöhe. Am Ende wurde es dann aber doch noch deutlich. Mit 34:22 (14:10) setzte sich der amtierende Meister gegen die mit nur zehn Spielern angereisten Gäste durch. Bei der HSG Stuhr fehlten nicht nur Namen wie Jan Burgdorf, Fabian Stapper, Meik Schäfer, Oliver Link oder Sven Peters auf dem Spielbogen – auch HSG-Coach Sven Engelmann war nicht mit in den Landkreis Stade gefahren. Für den verhinderten Engelmann hatte Co-Trainer Stefan Schröder auf der Bank Platz genommen.

Dieser bemängelte nach der Partie die Abschlussschwäche seiner Mannschaft. „Wir spielen uns die Möglichkeiten gut heraus, agieren dann aber oft zu hektisch“, sagte Stefan Schröder. 14 Fehlwürfe hatte die rechte Hand von Sven Engelmann alleine in der ersten Halbzeit notiert. Die mangelnde Chancenauswertung spielte den erfahrenen Gastgebern mit zunehmender Spieldauer in die Karten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Christian Schwarze noch einmal auf 15:13 verkürzt, dann zog der VfL Fredenbeck III über 18:13 (38.) auf sieben Tore davon – 23:16 (45.). An den Torhütern habe es nicht gelegen, erklärte Stefan Schröder. „Ashkan Sadeghi hat es bis zur 50. Minute gut gemacht, Stefan Germanus hält in der Schlussphase noch einen Siebenmeter“, schilderte Stefan Schröder. Fredenbecks Pascal Czaplinski (acht Tore) habe man nicht in den Griff bekommen, sprach Schröder ein Manko an.

Auch eine Kurzdeckung gegen den Rückraumlinken des VfL sollte seine Wirkung verfehlen. Dann, erläuterte Schröder, habe Kreisläufer Birger Tetzlaff die Lücken genutzt. Trotz der Niederlage gab es aber auch positives Erkenntnisse. Stefan Schröder: „Wir haben teilweise mit drei Linkshändern gespielt, Christian Schwarze hat es auf der Mitte dann gut gemacht.“ Sieben Tore erzielte Schwarze, der bei den Stuhrern eigentlich im rechten Rückraum unterwegs ist. Je vier Treffer standen für Malte Hamsch und Stefan Pfüller zu Buche. Am kommenden Sonntag, 24. März, geht es für die HSG Stuhr mit dem Nachbarschaftsduell gegen die HSG Delmenhorst II weiter.


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Leserkommentare
IhrenNamen am 23.10.2019 20:54
Wie viel Papier man wohl sparen würde wenn man den Papieratlas einfach weglassen würde.
Hobbylandwirt am 23.10.2019 20:43
Peteris: "Und beschleunigen damit den von Menschen gemachten Klimawandel!"

Sie haben hoffentlich ein Elektroauto und keinen ...