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Brinkumer SV reist voller Selbstvertrauen zum Topspiel

Thorin Mentrup 26.09.2019 0 Kommentare

Wollen auch in Bremerhaven jubeln: Julius Rahmig (oben) und Diyar Kücük.
Wollen auch in Bremerhaven jubeln: Julius Rahmig (oben) und Diyar Kücük. (Thorin Mentrup)

Brinkum. Von einem Spitzenspiel am neunten Spieltag hatten Spieler und Verantwortliche des Brinkumer SV wohl kaum zu träumen gewagt nach dem gewaltigen Umbruch, den der Bremen-Ligist im Sommer begonnen hat. Mit der Partie beim Tabellenzweiten SFL Bremerhaven aber wartet nun genauso ein Duell auf die Mannschaft von Mike Gabel und Kevin Artmann. Bis auf zwei Punkte kann sich der BSV, der derzeit Fünfter ist, mit einem Sieg an die Gastgeber heranschieben. Ab 15.30 Uhr wird der Ball am Sonntag in der Seehafenstadt rollen.

Dann werden die Brinkumer einem Kontrahenten gegenüberstehen, der sich in Windeseile den Respekt der gesamten Bremen-Liga erarbeitet hat. Die vergangene Serie schloss er als Aufsteiger auf Rang drei hinter dem übermächtigen Duo Bremer SV und FC Oberneuland ab. Doch satt ist die Mannschaft von Marcus Klame, der etliche seiner Spieler bereits in der Jugend trainierte, offenbar noch lange nicht. Punktgleich mit Klassenprimus FCO rangiert Bremerhaven auf Platz zwei, ist also wieder ganz vorn mit dabei. Brinkums Trainer Mike Gabel, der den Kontrahenten beim 3:0-Sieg über den ESC Geestemünde beobachtete, wundert das jedoch nicht: „Diese Mannschaft ist seit Jahren gewachsen. Das sieht man auch auf dem Platz. Sie haben viele richtig gute Abläufe. Das ist eine gute Mannschaft, eine sehr gute sogar, würde ich sagen.“ Auffällig war bereits im vergangenen Jahr die Gier der Klame-Elf, die unwahrscheinlich bissig und erfolgshungrig auftrat und so auch zweimal die Brinkumer in die Schranken wies (1:0 und 4:0). „Es muss unser Anspruch sein, hungriger zu sein“, fordert Gabel von seiner Mannschaft. Die Brinkumer wollen mit allen Mitteln den eigenen Lauf fortsetzen, genau wissend, dass auf sie nun eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt wartet. Ein Stück weit taugen die Gastgeber sogar als Vorbild für die Gäste: „Bremerhaven ist da, wo wir noch hinwollen: Sie sind eine Top-Mannschaft“, verdeutlicht Gabel.

Die richtigen Schritte in diese Richtung haben die Brinkumer zuletzt schon gemacht mit starken Auftritten wie etwa beim 4:1 gegen Hemelingen. Die Entwicklung stimmt, sie schreitet sogar schneller voran, als es Gabel zu hoffen wagte. „Das liegt daran, dass die Jungs super mitziehen und absolut wissbegierig und bereit sind, alles umzusetzen“, erklärt er. Ein Grundstein sei die hohe Trainingsbeteiligung und darauf aufbauend eine enorme Intensität bei den Einheiten: „Die Jungs haben am Dienstag einen sehr, sehr guten Eindruck gemacht. Das war eine Trainingsintensität, die ihresgleichen sucht“, schwärmt der Trainer. Am Brunnenweg scheint ein Team mit Erfolgsperspektive zusammenzuwachsen. In dieser Hinsicht mag Bremerhaven dennoch einen Schritt weiter sein, „aber dann müssen wir mit unserer Qualität und unserem Selbstvertrauen dagegen halten“, fordert Gabel. Der Coach weiß: Beides ist bei seiner Elf, die lediglich auf Jannik Bender und Nicolai Gräpler verzichten muss, derzeit in Hülle und Fülle vorhanden.


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Leserkommentare
suziwolf am 22.10.2019 07:55
Hallo, @Max ...

Das Gesagte bzw. die negativen ,Erfahrungen mit anderen Banken‘
kann voll unterstrichen werden.

Auch ...
reswer am 22.10.2019 07:54
Das Luxemburger Gericht stellte im Juni 2018 fest, dass Deutschland gegen das gesundheits- als auch umweltschädliche Nitrat im Grundwasser zu wenig ...