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Korbball
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Den Coup wiederholt

Christine Leska-Ottensmann 07.05.2019 0 Kommentare

Sandra Nolte erzielte bei den Deutschen Meisterschaften im Korbball für ihren TuS Sudweyhe fünf Körbe. Am Ende gewann sie mit ihrem Team die Bronzemedaille.
Sandra Nolte erzielte bei den Deutschen Meisterschaften im Korbball für ihren TuS Sudweyhe fünf Körbe. Am Ende gewann sie mit ihrem Team die Bronzemedaille. (Jonas Kako)

Als der Abpfiff ertönte, gab es kein Halten mehr: Die Bundesliga-Korbballerinnen des TuS Sudweyhe fielen sich vor Freude in die Arme, hüpften im Kreis und jubelten lautstark über ihren Sieg. Im Spiel um Platz drei hatten sie gerade den TSV Bergrheinfeld, immerhin Meister der Bundesliga Süd, mit 9:2 deklassiert und sich die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften in nordrhein-westfälischen Porta Westfalica gesichert.

„In den Schlussminuten sind mir einige Schauer über den Rücken gelaufen. Es war faszinierend zu sehen, wie cool und souverän die Mädels ihr Ding durchgezogen haben. Es lief super für uns. Das war eine ganz starke Leistung“, schwärmte Trainerin Andrea Bothmer. Die Basis für diesen Erfolg war die Abwehr. „Wir haben enorm gekämpft, waren sehr beweglich. Der Gegner war am Ende regelrecht verzweifelt“, freute sich die TuS-Trainerin. Damit wiederholten die Sudweyherinnen ihren Coup aus dem Vorjahr, als sie ebenfalls Bronze holten.

Der Unterschied: „Vergangenes Jahr waren wir noch eine Wundertüte. Seitdem haben wir uns sehr verbessert. Die Mischung aus ganz jungen und erfahrenen Spielerinnen stimmt. Ich denke, meine Mannschaft hat für die Zukunft eine sehr gute Perspektive“, ist die Trainerin überzeugt. Vielleicht gelingt im nächsten Jahr (bei erfolgreicher DM-Quali) ein weiterer Medaillengewinn – und zwar vor eigenem Publikum, denn die Sudweyherinnen sind im Mai 2020 Ausrichter der Deutschen Meisterschaft.

13 Stunden in der Halle

Zurück zu den Titelkämpfen in Westfalen: Der erste Turniertag hatte es in sich. Ganze 13 Stunden mussten die Sudweyherinnen in der Halle verbringen. Das erste Gruppenspiel gegen den Gastgeber TuS Eisbergen endete mit 4:4. „Gegen die hohe Abwehr haben wir ein gutes Mittel gefunden“, analysierte Bothmer. Im zweiten Gruppenspiel gegen Bergrheinfeld sprang ebenfalls ein 4:4 heraus. Nach den anderen Ergebnissen stand fest: Das reichte für den Einzug ins Halbfinale. „Als wir gerade zum Hotel losfahren wollten, hieß es, wir müssen doch noch ein Entscheidungsspiel machen. Bergrheinfeld war punktgleich und hatte die gleiche Korbdifferenz. Es ging jetzt darum, wer als Dritt- und als Viertplatzierter ins Halbfinale einzieht“, erklärte die TuS-Trainerin. Mit Blick auf den nächsten Tag gönnte sie Sandra Nolte und Korbfrau Luisa Schlemm eine Pause, am Korb stand nun Katharina Deters. „Wir haben super gespielt, letztlich aber 1:3 verloren“, so Bothmer. Als Vierter nach der Gruppenphase mussten die Sudweyherinnen im Halbfinale gegen den erstplatzierten SV Schraudenbach antreten. Hier war das Glück nicht auf Seiten der Sudweyher, viele Randtreffer verhinderten ein engeres Spiel. Am Ende zogen sie gegen den späteren Meister mit 1:4 den Kürzeren. Nach dem Motto „Dreimal ist Bremer Recht“ gewannen sie dann das dritte Aufeinandertreffen mit Bergrheinfeld und freuten sich über Bronze.

TuS Sudweyhe: Katharina Deters (1 Korb), Carlotta Kehlenbeck (2), Luisa Schlemm (1), Sandra Nolte (5), Nina von Weyhe (3), Julia Hoffmann, Merrit Eilers (5), Alina Ehlers (1), Alina Hinners und Laura Teske.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?