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Die Mischung macht’s

Thorin Mentrup 23.04.2019 0 Kommentare

Sven Lindhoff ist ein Okeler Lokalmatador und ließ sich die Teilnahme am Turnier vor seiner Haustür natürlich nicht entgehen. Auf Gypsy 94 belegte er in der Zwei-Sterne-Punktespringprüfung der Klasse A mit Joker den vierten Platz.
Sven Lindhoff ist ein Okeler Lokalmatador und ließ sich die Teilnahme am Turnier vor seiner Haustür natürlich nicht entgehen. Auf Gypsy 94 belegte er in der Zwei-Sterne-Punktespringprüfung der Klasse A mit Joker den vierten Platz. (Vasil Dinev)

Die Bedingungen waren perfekt, beinahe schon zu perfekt für ein Hallenturnier: Das Turnier des Reit- und Fahrvereins Okel am Osterwochenende hätte auch gut und gerne von der Halle ins Freie verlegt werden können. Doch auch unter dem Dach war die Stimmung glänzend – bei den Sportlern ebenso wie bei den Verantwortlichen. „Wir können uns nicht beschweren“, sagte der Vereinsvorsitzende Andreas Greimann bei der ersten der drei großen Veranstaltungen des Klubs in diesem Jahr.

Während der drei Turniertage zeigten sich die Okeler als gute Gastgeber. Es mangelte Sportlern, Gästen und Tieren an nichts. „Wir haben hier jeden Tag gut 20 Helfer im Einsatz“, betrieb der Reit- und Fahrverein laut Greimann personell einen großen Aufwand – an den Feiertagen nicht selbstverständlich. „Aber das Turnier zu Ostern ist bei uns eine Tradition. Wir machen das seit Jahrzehnten, deshalb wissen auch unsere Vereinsmitglieder, was sie erwartet.“ Und das ist letztlich nicht nur die Hilfe an den Turniertagen selbst, sondern auch die Vorbereitung. An drei Wochenenden brachten die Okeler ihr Gelände auf Vordermann für die fast 300 Reiterinnen und Reiter. „Wir holen dann die Anlage aus dem Winterschlaf“, verriet Greimann. Die Sportler und ihre Tiere fanden wieder einmal optimale Bedingungen vor. Die Wege sind kurz, von der Prüfungshalle etwa sind es nur ein paar Schritte bis zum Abreiteplatz.

Auch das ist ein Grund für die Beliebtheit des Turniers, das an seinen Wachstumsgrenzen angekommen ist. „Wir sind prüfungsmäßig am Anschlag“, verdeutlichte Greimann. 14 Prüfungen bot das Turnier – vom Springen über Dressur bis hin in den WBO-Bereich für den Nachwuchs mit Reiter- und Führzügelwettbewerben. Die Mischung machte es in Okel. Bis zur Klasse L gingen die Prüfungen. Das Okeler Turnier war damit eher keine Adresse für die Berufsreiter. „Darauf liegt auch nicht unser Fokus“, betonte Greimann, der den Breitensport-Aspekt in den Mittelpunkt rückte. In dieser Hinsicht war die Veranstaltung bestens aufgestellt.

Auch die sportliche Qualität stimmte selbst ohne Prüfungen der mittelschweren und der schweren Klasse. Zwei der drei Prüfungen der leichten Klasse entschieden Reiter unserer Region für sich: Nadine Hartendorf vom Reit- und Fahrverein Diek-Bassum gewann mit ihrem Oldenburger Wallach Foo Fighter die Ein-Sterne-Dressurprüfung auf Trense mit einer Wertnote von 7.6 vor Lara Brüns (RFV Wechold-Martfeld) auf Lege artis (7.3). Liesa Behrens hieß derweil die Siegerin der Springprüfung mit Stechen, dem Höhepunkt des zweiten Turniertages: Auf Curt gelang der Amazone des RV Sudweyhe genau wie Maren True (RV Heiligenrode) auf Von.nix.Kommt.nix und Hannah Memenga (RV Sittensen) auf Concetto S ein fehlerfreier erster Umlauf. Im Stechen legte sie dann mit 35,77 Sekunden die Bestzeit hin. True, die im Umlauf die Schnellste gewesen war, wurde in 37,04 Sekunden nun Dritte, Memenga (36,50 sec) sicherte sich Rang zwei. In der Dressurpferdeprüfung der Klasse L feierte derweil der Wagenfelder Jann-Dirk Gießelmann auf Hudson und Belaja einen Doppelsieg vor Uwe Stradtmann vom RFV Diek-Bassum auf Zando.


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Leserkommentare
derMeier am 19.10.2019 16:40
Ist ein 50 seitiges Gutachten wirklich notwendig, um das Offensichtliche zu bestätigen? Als wäre das irgendwie ein schwer zu beurteilender Fall? ...
suziwolf am 19.10.2019 16:31
Gerne ... „ischa Freimaak“ ...

mit manchmal auch v-e-r-brannte-n Mandeln.

Auf weitere gute Zusammenarbeit. ...