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TuS Syke
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Durch und durch erfolgreich

Nastassja Nadolska 10.06.2019 0 Kommentare

Hakon Straßheim und die Wasserballer vom TuS Syke sicherten sich beim Internationalen Pfingstturnier in Darmstadt in der Gruppe B die Goldmedaille.
Hakon Straßheim und die Wasserballer vom TuS Syke sicherten sich beim Internationalen Pfingstturnier in Darmstadt in der Gruppe B die Goldmedaille. (Braunschädel)

Darmstadt. Die 46. Auflage des Internationalen Pfingstturniers in Darmstadt war für die Wasserballer des TuS Syke eine erfolgreiche: Sie beendeten das Turnier in der Gruppe B auf Rang eins und haben im gesamten Verlauf keine einzige Begegnung verloren. „Auch wenn es zwischendurch etwas eng wurde, war es im Großen und Ganzen eine ziemlich klare Nummer für uns“, zeigte sich Hakon Straßheim, Mannschaftssprecher des TuS, sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams.

Neben der Stammformation schlossen sich während des Turniers auch die ehemaligen Spieler des TuS, Tobias Menkin (SV Bietigheim) und Ole Landsberg (SV Darmstadt), die in der 2. Bundesliga spielen, den Hachestädtern an. „Dadurch waren wir natürlich eine ziemlich starke Truppe. Es ist jedes Jahr wie ein kleines Familientreffen“, sagte Straßheim, dessen Team in den ersten beiden Begegnungen am Sonnabend gegen die Zweitvertretung des SV Darmstadt und gegen den SC Poseidon Koblenz leichtes Spiel hatte. Gegen die Gastgeber setzte sich der TuS mit 8:0 durch. „Das ist eine sehr junge Truppe. Viele von denen sind unter 16. Deswegen war das Ergebnis am Ende auch so deutlich“, berichtete der TuS-Mannschaftssprecher. Dass die Partie gegen Koblenz ebenfalls deutlich ausfallen würde, damit hatte Straßheim nicht unbedingt gerechnet. „Sie haben eigentlich ganz gute Spieler in ihren Reihen, trotz zweier blutiger Anfänger.“ Im dritten Match wurde es dann etwas spannender: Gegen den späteren Finalisten Waterpolo Manatees taten sich die Hachestädter beim 6:3-Erfolg schwerer. „Das war tatsächlich ein anderes Duell. Und auch wenn es etwas enger war, hat es riesigen Spaß gemacht“, berichtete Straßheim. Den Oberligameister SC Wiesbaden 1911 hatten die Syker im Vorfeld besonders stark eingeschätzt. „Allerdings waren viele Stammspieler nicht dabei. Deswegen konnten wir diese Partie mit 7:4 für uns entscheiden.“ Ohne Niederlage ging es für die Wasserballer zur anschließenden Party. „Es war eine feuchtfröhliche Feier, von der einige von uns erst um fünf Uhr morgens zurückgekehrt waren“, berichtete Hakon Straßheim schmunzelnd.

Die Erfolgsserie reißt nicht ab

Einem weiteren erfolgreichen Turnierverlauf tat das aber keinen Abbruch. „Auch wenn einige unserer Spieler wenig Schlaf hatten, fuhren wir weitere Siege ein. Doch die Ergebnisse waren diesmal wesentlich knapper.“ Im fünften Spiel der Vorrunde gegen den Oberligisten SGW Iserlohn waren die Syker noch nicht ganz wach. „Wir haben um 10.40 Uhr gespielt und scheinbar waren einige noch nicht ganz wach. In der Defensive war es in Ordnung. Vorne haben wir aber leider zu viele Chancen vergeben“, bedauerte Straßheim, dessen Team dennoch mit 5:3 gewann.

In der finalen Vorrundenpartie gegen die SG Steglitz zeigten die die Hachestädter eine bessere Leistung, sodass der siebte Sieg in Folge nicht gefährdet war. Im Spiel um Platz eins wurde es im Anschluss noch einmal richtig spannend. Gegen Waterpolo Manatees waren die Syker überwiegend mit anderen Dingen beschäftigt, nur nicht mit ihrer eigentlichen Aufgabe. „Ich konnte es mir ehrlich gesagt nicht erklären. Außerdem haben wir nicht als Team agiert. Jeder hat für sich gespielt“, bemängelte der TuS-Mannschaftssprecher. Erst kurz vor dem Ende trafen die Syker zum entscheidenden 5:4 und durften mit einer Goldmedaille nach Hause fahren.

In den kommenden Wochen wartet ein voller Terminkalender auf die TuS-Wasserballer. Am kommenden Mittwoch müssen sie in der Bezirksliga wieder ran und fahren dann zum SVL Langenhagen. Acht Tage später geht es zum SV Lehrte. Am 23. Juni müssen sie wieder in die Landeshauptstadt nach Hannover und treffen dort auf die Zweitvertretung von Waspo 98. Nur einen Tag später folgt erneut ein Auswärtsspiel bei Hellas Hildesheim III, ehe es am 28. Juni – pünktlich zum Auftakt des eigenen Wasserballturniers – erneut gegen den SVL Langenhagen geht.


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Leserkommentare
heinmueckausbremerhaven am 21.10.2019 20:47
Es gibt nur eine Chance wieviel Artikel beschrieben. Und jetzt schwindet mit dem Artikel von Stefan Rahmstorf das Argument, dass die BRD nur für ...
Bremen99 am 21.10.2019 20:41
Das Parken in Wild-West-Manier rund um den Freimarkt hat Tradition. Vor über 40 Jahren konnte man auch schon regelmäßig beobachten wie dreiste ...