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Ein gebrauchter Tag für die HSG Bruchhausen-Vilsen

Jannis Klimburg 16.09.2019 0 Kommentare

Die HSG Bruchhausen-Vilsen (am Ball Hagen Sperling) verlor mit 30:37.
Die HSG Bruchhausen-Vilsen (am Ball Hagen Sperling) verlor mit 30:37. (Dinev)

Bruchhausen-Vilsen. Er war auf 180. Auch nach dem Schlusspfiff kriegte sich Gerd Anton nicht mehr wirklich ein. Seiner Meinung nach hätten die beiden jungen Schiedsrichter die Partie absolut nicht im Griff gehabt. Deshalb legte der Trainer der HSG Bruchhausen-Vilsen Einspruch ein. Doch erst einmal steht das Ergebnis, die deutliche 30:37 (12:16)-Pleite in der Handball-Landesklasse gegen den TSV Altenwalde.

Der erste große Knackpunkt der Partie war nach zehn Minuten angelangt. „Wegen grober Unsportlichkeit“, erklärten die beiden Referees nach dem Abpfiff, sei HSG-Spieler Sebastian Slembeck mit der Roten Karten vom Parkett gestellt worden. Laut Anton eine klare Fehlentscheidung. „Uns war die Verunsicherung dann total anzumerken“, betonte der Übungsleiter. Bis dahin hielten seine Schützlinge noch ordentlich mit, lagen nur mit 3:4 im Hintertreffen. In der Folge leisteten sich die Hausherren jedoch zahlreiche technische Fehler: Sie machten Schrittfehler, warfen einfache Fehlpässe. „Es kam dann auch einfach keine Ruhe mehr in unser Spiel rein“, meinte Anton.

Es entwickelte sich immer mehr eine hitzige Partie mit vielen kleinen Nickeligkeiten auf beiden Seiten. Vor allem über den Kreis zeigte sich der TSV immer wieder gefährlich, wogegen der Gastgeber aber auch kein passendes Mittel fand. So eilten die Gäste zwischenzeitlich sogar auf 10:4 davon (16.). Zwar berappelte sich die HSG nach der Auszeit etwas, dennoch stand zur Halbzeit ein 16:12 für die Altenwalder.

TSV zu stark im Angriff

Ebenfalls nach dem Seitentausch wollte die Hektik im Spiel nicht weniger werden. Einige strittige Entscheidungen der Schiedsrichter trugen auch dazu bei. „Beim Gegner haben sie die zu vielen Schritte nicht abgepfiffen“, ärgerte sich Anton, der mitansehen musste, wie der Kontrahent vor allem immer wieder über die Außenpositionen erfolgreich war. Insbesondere Tammo Rosenberg (zehn Tore) und Mirco Neu (acht) fanden immer wieder passende Lösungen, um die HSG-Abwehr zu überwinden. So eilten die Gäste auf 28:22 davon (49.). Und damit war die Messe auch gelesen, weil die Hausherren sich auch in Folge zu viele Schnitzer erlaubten. Somit stand nach 60 Minuten eine 30:37-Klatsche auf der Anzeigetafel. Und auch mit Blick auf den Einspruch ging Anton nicht von einer positiven Antwort aus. „Meistens bringt es dann leider doch nichts.“ Ein gebrauchter Tag für die HSG Bruchhausen-Vilsen zum Heimauftakt in der neuen Landesklassen-Saison.

Weitere Informationen

HSG Bruchhausen-V. - TSV Altenwalde 30:37 (12:16)

HSG Bruchhausen-Vilsen: Schütte, Brinkmann – M. Bolte (6/5), Slembeck, Strohmeyer (3), J. Bolte (5), Sperling (5), Twietmeyer (3), Schmidt (8), Heere, Asendorf

Siebenmeter: HSG Bruchhausen-Vilsen 6/5, TSV Altenwalde 6/5

Zeitstrafen: HSG Bruchhausen-Vilsen 6, TSV Altenwalde 5

Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Sebastian Slembeck (HSG Bruchhausen-Vilsen) wegen grober Unsportlichkeit KLI


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...