Wetter: Nebel, 11 bis 16 °C
Motorsport
Der Artikel wurde zur Merkliste hinzugefügt.
Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite.

Ein klarer Sieger und eine Schrecksekunde

Thorin Mentrup 04.07.2019 0 Kommentare

Viel Action auf der Strecke: Kevin Miegel (Nr. 174) konnte seinen Triumph von Jüterbog zwar nicht wiederholen, hat die Spitze in der Gesamtwertung allerdings vor Augen.
Viel Action auf der Strecke: Kevin Miegel (Nr. 174) konnte seinen Triumph von Jüterbog zwar nicht wiederholen, hat die Spitze in der Gesamtwertung allerdings vor Augen. (Vasil Dinev)

Bassum. Spannend wie selten zuvor geht es in der Kartserie „The Race“ zu: Am dritten Renntag in Bassum sicherte sich Heiko Sander ganz souverän den Tagessieg. Glück im Unglück hatte derweil Robin Kurzawski, der sich bei einem schweren Unfall nur leichte Verletzungen zuzog.

„Da haben wir alle ganz tief durchgeatmet“, verriet The-Race-Sprecher Kevin Cascioli nach der Szene im ersten der beiden Wertungsläufe, die allen Beteiligten den Atem stocken ließ: Kurzawski war nach einem starken Qualifying auch gut ins Rennen gestartet, konnte die Pace des führenden Sander mitgehen. Vor der Spitzkerbe auf der Gegengeraden beendete ein technischer Defekt dann jäh sein Rennen: „Irgendwas ist vorne gebrochen“, sagte Cascioli, der als Streckenposten mit ansah, wie sich Kurzawskis Kart überschlug und im Fangzaun landete. An einem weiteren Streckenposten rauschte das Fahrzeug nur knapp vorbei. „Da hatten beide ganz großes Glück, dass nichts Schlimmes passiert ist“, atmete Cascioli auf. Rennleiter Jörg Wasmuth brach den Lauf umgehend ab. Nachdem klar war, dass der Schrecken wesentlich größer als die Verletzungen gewesen war, entschieden Fahrer und Rennleitung, den Lauf fortzusetzen.

Auch beim fliegenden Neustart führte kein Weg an Sander vorbei, der sich ganz souverän den Sieg sicherte. „Heiko hat seine ganze Klasse gezeigt und zwei super Rennen gefahren“, lobte Cascioli den Mitbegründer der Rennserie, der auch die schnellste Runde hinlegte und sich damit die Pole Position für das zweite Rennen sicherte.

Das verlief dann ohne großen Aufreger. Sander hatte das perfekte Setup gefunden. „Das war in der Hitze gar nicht einfach. Die war sehr belastend für die Fahrer, aber auch für die Technik“, wusste Cascioli um die schwierigen Bedingungen. Sander machte aus den Umständen das Beste und fuhr auch den zweiten Sieg des Tages ein. Hinter ihm waren wie im ersten Rennen Marc Ogonowski auf Rang zwei und Tim Hammann auf Platz drei. Der Gesamtführende Andreas Buchholz erwischte einen gebrauchten Tag: Er wurde zunächst Sechster und dann Zehnter.

Dementsprechend eng geht es nun an der Spitze der Gesamtwertung zu. Fünf Fahrer trennen insgesamt nur zwölf Punkte: Buchholz führt mit 112 Zählern hauchdünn vor Ogonowski und Kevin Miegel, der den zweiten Renntag in Jüterbog mit überragenden Leistungen dominiert hatte. Beide weisen 111 Punkte auf. Dahinter folgen Sander, der sich nach dem katastrophalen Saisonbeginn mit nur zwölf Punkten mittlerweile gefangen hat. 104 Punkte stehen für ihn auf der Habenseite. „Wenn er die Gesamtwertung noch holen will, darf allerdings nichts mehr schiefgehen“, wusste Cascioli.

In Lauerstellung befindet sich noch Ryszard Slota (100 Punkte). „So spannend war es in den letzten Jahren selten. Dadurch, dass es kein Streichergebnis gibt, ist das Feld viel enger zusammengerückt. Genau das hatten wir uns erhofft“, freute sich der Sprecher über deutlich mehr Nervenkitzel als zuletzt.

In den vergangenen Jahren stand durchaus schon mal nach dem vierten von fünf Renntagen fest, wer sich den Gesamtsieg sichern wird. „Das wird dieses Jahr nicht passieren. Da wird es beim letzten Rennen in Bassum wohl noch um alles gehen“, vermutete Cascioli. Erst einmal aber geht es zum zweiten Mal in dieser Saison nach Jüterbog. Am 24. August fällt dort der Startschuss.


Sporttabellen & Ergebnisse
Sporttabellen & Ergebnisse

Welcher Verein wann in Bremen oder der Region spielt und wie die Begegnung ausgegangen ist, erfahren Sie in unserem Tabellenbereich. Auch die Ergebnisse der Spiele der höheren Ligen finden Sie dort.

WESER-KURIER Kundenservice
Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?