Wetter: Nebel, 11 bis 16 °C
Handball-Landesliga
Der Artikel wurde zur Merkliste hinzugefügt.
Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite.

HSG ohne Aufstiegsambitionen

Jürgen Prütt 08.02.2019 0 Kommentare

Das Hinspiel gegen Schwanewede/Neuenkirchen II gewann Stuhr um Florian Peters mit 34:29. Am Sonnabend steigt das Wiedersehen.
Das Hinspiel gegen Schwanewede/Neuenkirchen II gewann Stuhr um Florian Peters mit 34:29. Am Sonnabend steigt das Wiedersehen. (Kako)

Der letzte Auftritt der Handballer der HSG Stuhr liegt schon eine Weile zurück. Am 16. Dezember verabschiedete sich der von Sven Engelmann trainierte Landesligist mit einem 34:27-Heimsieg gegen den TuS Sulingen in die Pause über den Jahreswechsel und die Handball-Weltmeisterschaft. Nachdem die Partie gegen die HSG Delmenhorst II vor zwei Wochen kurzfristig verlegt wurde, greift der Tabellenvierte nun wieder ins Geschehen ein. Dabei wartet auf die Spielgemeinschaft eine Auswärtsaufgabe: An diesem Sonnabend (Anpfiff: 18 Uhr) geht es zur HSG Schwanewede/Neuenkirchen II.

Mit dem Auftritt in der „Heidehölle“ endet für die Stuhrer somit eine lange Pause. Mit vier Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze könnte sich Sven Engelmann noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Solche Gedanken schiebt der in Lemwerder wohnende Coach aber weit weg. „Wenn wir auch am Ende der Saison auf Platz vier stehen, dann bin ich zufrieden. Die Verbandsliga ist für uns noch ein gutes Stück weg, da müssten noch einige Verstärkungen her“, erläutert Engelmann. In dieser Saison müssten es weiterhin die etablierten und erfahrenen Kräfte wie etwa Meik Schäfer und Tim Kieselhorst richten, erklärt er. Ob die beiden Routiniers noch ein Jahr dranhängen bei der HSG, sei fraglich, lässt sich der Coach der Kreisdiepholzer in die Kaderplanung schauen. Beide würden mit dem Ende der Karriere liebäugeln.

Während es beim spielenden Personal also noch das eine oder andere Fragezeichen gibt, setzt der Coach selbst ein Zeichen. „Ich werde wohl noch ein Jahr dranhängen“, erklärt Sven Engelmann auf Nachfrage. Es wäre für den früheren Zweitligaspieler (SV Grambke Bremen) dann bereits die 14. Saison am Brunnenweg. In der laufende Spielzeit kann der 53-Jährige auf einen eingespielten Kader zurückgreifen. Nur Tim Seltmann (beruflich nach Düsseldorf) hatte den Klub vor der Spielzeit verlassen. Dafür kam Malte Hamsch von der HSG Schwanewede/Neunkirchen II. Für eine Platzierung ganz oben im Klassement hat es in der Hinrunde dennoch nicht gereicht. „Wir haben es nicht immer geschafft, unser Potential abzurufen“, nennt Engelmann den Grund. Jede Niederlage, gibt der erfahrene Coach zu, schmerze. „Dass wir gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen, den TV Oyten und SVGO Bremen Punkte abgegeben haben, war unnötig, aber in diesen Spielen waren die Gegner einfach besser.“ Die Landesliga an sich habe an Qualität gewonnen, findet Sven Engelmann. Es sei nicht mehr dieselbe Liga wie vor fünf Jahren. „Du musst immer 100 Prozent auf die Platte bringen, sonst reicht es nicht“, sind die Anforderungen an die Spieler gestiegen. Siege im Vorbeigehen gibt es für die HSG Stuhr nicht mehr.

In Schwanewede werden Meik Schäfer, Tim Kieselhorst und Malte Hamsch nicht dabei sein. Das Trio muss berufsbedingt passen. Dagegen hofft Sven Engelmann, dass Jan Burgdorf rechtzeitig zum Spiel aus dem Skiurlaub zurück ist. Beim Gastspiel im Landkreis Osterholz könnte zudem der Name Malte Blume im Kader der Gäste auftauchen. Bis zur Saison 2011/2012 hatte Blume unter Engelmann beim FTSV Jahn Brinkum in der Verbandsliga gespielt. Dann verschlug es den bei einem großen Automobilkonzern angestellten  Mittelmann beruflich nach Baden-Württenberg. Dort schloss sich Blume der südlich von Stuttgart gelegenen HSG Schönbruch an. Nun ist er zurück in Bremen. Sven Engelmann: „Wenn der Pass rechtzeitig eintrifft, dann wird Malte in Schwanewede dabei sein.“


Sporttabellen & Ergebnisse
Sporttabellen & Ergebnisse

Welcher Verein wann in Bremen oder der Region spielt und wie die Begegnung ausgegangen ist, erfahren Sie in unserem Tabellenbereich. Auch die Ergebnisse der Spiele der höheren Ligen finden Sie dort.

WESER-KURIER Kundenservice
Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?