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Jeinsen heuert in Nordwohlde an

Thorin Mentrup 18.09.2019 0 Kommentare

Nordwohlde. „Ohne Fußball geht es immer noch nicht“, lachte Christian Jeinsen. Insofern war er ganz froh, dass er nach seinem Aus als Trainer des Fußball-Kreisligisten TSV Bramstedt Ende August nur wenige Wochen später eine neue Aufgabe gefunden hat. Und das sogar in derselben Spielklasse: Jeinsen übernimmt den TVE Nordwohlde. Kurios: Dessen Ex-Coach Martin Werner zog fast zeitgleich mit Jeinsen in Bramstedt einen Schlussstrich unter seinem Engagement.

„Dass es so schnell geht, habe ich wirklich nicht erwartet. Ich hatte gar keine Zeit, richtig unruhig zu werden“, scherzte Jeinsen, der sich am Dienstagabend seiner neuen Mannschaft vorstellte und sich das Training anschaute, dass Oliver Iburg und Torben Reiners leiteten. Beide Interimstrainer werden dem Coach auch in den ersten Tagen seiner Amtszeit zur Seite stehen, um einen fließenden Übergang zu ermöglichen. Am Donnerstag wird Jeinsen das erste Mal das Training leiten, am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Holzhausen-Bahrenborstel dann seine Punktspiel-Premiere beim TVE feiern. „Ich freue mich auf die Aufgabe. Ich habe die Mannschaft gegen Varrel und gegen Barnstorf gesehen. Es ist genügend Potenzial da, um die Klasse zu halten“, zeigte sich der Neue an der Seitenlinie davon überzeugt, die Wende beim Tabellenvorletzten schaffen zu können. „Es ist nicht schlimm, dass wir momentan unten stehen. Das Wichtigste ist, dass wir den Abstiegskampf annehmen“, erklärte er. Die ersten Wochen werden richtungsweisend sein: Nach der Partie gegen Holzhausen-Bahrenborstel stehen die Kellerduelle gegen Dickel und Bramstedt an.

Für Hartmut Wessel, den Nordwohlder Fußballspartenleiter, gab es keinen Zweifel daran, dass Jeinsen der richtige Mann ist: „Christian ist ein erfahrener, guter Trainer. Er kennt die Kreisliga, er kennt die Mannschaft und er passt zum Verein.“ Einen guten Eindruck vom TVE gewann auch Jeinsen in den Gesprächen mit Wessel und Reiners: „Das war von Beginn an sehr angenehm und auf einer Wellenlänge.“ Jetzt gelte es zu zeigen, dass es auch sportlich passe. Die Übereinkunft beider Seiten gilt erst einmal bis zum Saisonende. Wessel machte jedoch klar, dass er gern langfristig mit Jeinsen arbeiten will: „Das ist immer das Ziel. Wenn es zwischen ihm, der Mannschaft und dem Verein passt, spricht ja auch nichts dagegen.“ Das aber könnten nur die kommenden Wochen zeigen.


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...