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Shooting Birds: Oben wieder ein Wörtchen mitreden

Thorin Mentrup 19.09.2019 0 Kommentare

Nicolaas Gerritsen zählt auch in der neuen Serie zum Team des Bassumer SC Shooting Birds, das in der Oberliga erneut um einen Spitzenplatz mitspielen will.
Nicolaas Gerritsen zählt auch in der neuen Serie zum Team des Bassumer SC Shooting Birds, das in der Oberliga erneut um einen Spitzenplatz mitspielen will. (INGO MÖLLERS)

Der „Käfig“ ruft wieder: Am Wochenende beginnt für den Bassumer SC Shooting Birds die neue Saison in der Squash-Oberliga Niedersachsen. Das Gesicht der Mannschaft hat sich ein wenig verändert, die Spielklasse hat ein zusätzliches Schwergewicht erhalten – eine spannende Saison steht den Lindenstädtern also ins Haus. Sie selbst wollen wieder ein Wörtchen mitreden, wenn es um die Vergabe der Meisterschaft geht.

Im Idealfall verteidigen die Bassumer ihren Titel sogar. Dann könnten sie einen erneuten Anlauf Richtung Regionalliga Nord nehmen. Doch davon will Mannschaftssprecher Andreas Tiemann noch nicht reden. „Da müssen wir erst einmal abwarten, wie sich die Saison entwickelt“, hält er sich eher bedeckt. Klar dagegen ist: Die Shooting Birds peilen erneut einen Platz in der Spitzengruppe der Oberliga an. Dort waren sie in den vergangenen Jahren stets vertreten. Ihre ärgsten Kontrahenten dürften dabei wie zuletzt die Boast Busters Jeverland und der SC Oldenburg sein. Dazu kommt nun ein weiteres Team: die Squash Hôncas Neustadt. Deren Zweitvertretung wurde im Vorjahr Oberliga-Schlusslicht, nun bekommen es die Bassumer aber mit der ersten Mannschaft zu tun, die in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga Nord auf Punktejagd ging. „Sie werden stark sein“, erwartet Tiemann, dass aus dem Dreikampf um den Titel nun ein Vierkampf wird. Wie gut die Neustädter wirklich sind, werden die Bassumer direkt am ersten Spieltag am Sonntag in Oldenburg (ab 13 Uhr) erfahren, denn die Hôncas sind ihr erster Gegner. Danach bekommen sie es mit dem SC Boastars Hannover zu tun.

Witt nicht mit von der Partie

Nicht mit dabei sein wird Jill Witt, der im vergangenen Jahr noch als Gastspieler für die Bassumer zum Schläger griff. Ihn hat es nach Berlin zu Airport Squash gezogen. Ohnehin dürfte er bei den Lindenstädtern in der Form der vergangenen Saison nicht mehr mitwirken: Gastspieler dürfen nach einer Regeländerung nämlich nur noch in höheren Klassen aufschlagen. Der Weg nach unten, wie ihn Witt, der beim 1. Bremer SC in der Bundesliga Nord spielte, ein paar Mal antrat, ist nun verboten. Trotzdem haben die Bassumer im Lager der Bremer, mit denen sie eng zusammenarbeiten, einen starken Ersatz gefunden: Luis das Neves schließt sich ihnen an und kann zugleich als Gastspieler beim Bundesligisten aushelfen. „Luis ist national und international sehr erfahren, ein qualitativ überragender Spieler. Er wird uns enorm weiterhelfen“, ist Tiemann von den Qualitäten des Neuen, der auch schon für Paderborn und Diepholz spielte, überzeugt. Der Sprecher kann das gut einschätzen: Beide spielen häufiger gemeinsam.

Die neue Gastspielregel betrifft die Bassumer auch ein zweites Mal. Denn Janek Kreutzträger bescherte seine starke vergangene Saison einige Anfragen. Doch er bleibt Bassumer, wird aber höherklassig Erfahrung sammeln und in der Regionalliga Nord für Sportwerk Hamburg 2 spielen. Für die Hansestädter hat er bereits den ersten Spieltag absolviert und dabei mit zwei Siegen in zwei Duellen seine ganze Klasse auf Anhieb gezeigt. Ein paar Mal dürfte er den Shooting Birds, bei denen er hinter das Neves an Position zwei eingeplant ist, also fehlen. Bei den Lindenstädtern könnte er dennoch das eine oder andere Mal an der Seite seines jüngeren Bruders Tammo spielen, der in den Kader der Ersten aufrückt. „Tammo ist wie Janek ein tolles Talent mit einer Menge Potenzial. Er hat die Chance, sich an der Seite der erfahrenen Spieler zu entwickeln“, sagt Tiemann. Diese erfahrenen Akteure sind zusätzlich zu das Neves auch Nicolaas Gerritsen, Michael Weiler und Steven Williams, die den Bassumern die Treue gehalten haben. Aus der zweiten Mannschaft stößt zudem Olaf Brandt zur Ersten. „Wir sind gut aufgestellt“, sieht Tiemann dem Saisonstart, den er wegen beruflicher Verpflichtungen in Stuttgart verpasst, optimistisch entgegen.


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