Kommentar über Bernd Althusmann

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Als Minister braucht sich Althusmann keine Sorgen machen. Als Parteichef liegt es an ihm selbst, durch gute Arbeit künftig bessere Ergebnisse einzufahren, kommentiert Peter Mlodoch.
07.09.2018, 20:09
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Von Peter Mlodoch
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CDU Landeschef Bernd Althusmann.

Peter Steffen/dpa

Es ist ein Dämpfer, aber kein Beinbruch. Nur 83 Prozent erhielt Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann bei seiner Wiederwahl zum CDU-Landeschef. Auf 85 Prozent hatten Parteifreunde im Vorfeld die magische Marke für ein „gutes Ergebnis“ geschraubt – dieses Ziel hat der Vizeministerpräsident trotz seiner leidenschaftlichen Rede verfehlt.

Die Unzufriedenheit über das maue Ergebnis bei den Landtagswahlen vor einem Jahr und über die Zugeständnisse an den Wahlsieger SPD hat sich einen Weg gebahnt. Für die Zusammenarbeit mit SPD-Regierungschef Stephan Weil und seiner Truppe wird das kaum Folgen haben. Mancher Genosse wird sich sicher eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen können.

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Doch die roten Partner werden sich hüten, das Projekt wegen der Braunschweiger Zahlen zu gefährden. Zuverlässigkeit gehört schließlich zum selbst ernannten Markenzeichen Weils. Als Minister braucht sich Althusmann vorerst also keine Sorgen machen. Als Parteichef liegt es an ihm selbst, durch gute Arbeit und stärkere Einbindung seiner Kritiker künftig bessere Ergebnisse einzufahren.

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