Osterfeuer loderten im gesamten Nordkreis Mehr familiäre Atmosphäre in Embsen

Achim. Am Osterwochenende loderten sie wieder überall im Landkreis. Die Sonne war noch nicht untergegangen , da zündeten die ersten Landwirte und Familien ihre privaten Holz- und Reisighaufen an. Später am Abend folgten dann die Organisatoren der öffentlichen Feuer.
06.04.2010, 05:50
Lesedauer: 2 Min
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Von CHRISTIAN BUTT

Achim. Am Osterwochenende loderten sie wieder überall im Landkreis. Die Sonne war noch nicht untergegangen , da zündeten die ersten Landwirte und Familien ihre privaten Holz- und Reisighaufen an. Später am Abend folgten dann die Organisatoren der vielen großen öffentlichen Feuer.

In Uphusen zündeten die Kinder der Jugendfeuerwehr den schätzungsweise 50 Meter langen und zehn Meter breiten Holzhaufen an. Schnell loderten die Flammen meterhoch in den Himmel. Die Besucher, mehrere Hundert Schaulustige, hatten den Festplatz angesteuert, wichen wegen der großen Hitzeentwicklung bald um einige Meter zurück. 'Der Wind steht günstig. Der Rauch zieht weg von den nahen Häusern Richtung Marsch', freute sich Ortsbrandmeister Rainer Seecamp. Auch die Theke, an der die Feuerwehrleute Getränke und Bratwürste anboten, blieb bis auf den Qualm des Grills, rauchfrei.

Seit dem letzten Jahr wird in Embsen an einer neuen Stelle das Osterfeuer entzündet. 'Durch den Ortswechsel bleiben viele Besucher von außerhalb weg. Aber das stört uns nicht, denn nun kommen wieder mehr Embser. Es ist familiärer und gemütlicher geworden', sagte Ortsbrandmeister Daniel von Salzen. Auf große Werbeaktionen hatten die Brandbekämpfer verzichtet. Trotzdem bleibt der Aufwand für die Organisatoren hoch. 'Weil wir das Feuer auf einem Feld entzünden, müssen wir das Brennmaterial noch genauer als sonst untersuchen', erläuterte der Ortsbrandmeister. Die Familie Plöger campierte deswegen mit einem Wohnwagen zehn Tage vor dem Brandtag neben dem Feuerplatz.Alle Holzanlieferungen werden genau kontrolliert. 'Die Familie ist eine große Hilfe für uns, ihr Wohnwagen während der Tage vor dem Feuer ein Anlaufpunkt für die Kameraden', so von Salzen

Jubiläumsfeuer in Bierden

Das Bierdener Osterfeuer wurde, erstmals in der Geschichte, von der Jugendfeuerwehr des Ortsteils entzündet. 'Der Verein zur Abbrennung des Bierdener Osterfeuers feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Deshalb durften unsere Kinder das Feuer entzünden', sagt Jugendfeuerwehr-Betreuer Yannik Döpke.

Ein sehr unschönes Feuer wurde der Polizei am Ostersonntag gemeldet. Nachmittags zog eine dunkle Qualmwolke über den Kronskamp in Bassen hinweg. Eine Großfamilie hatte in ihrem Garten ein privates Osterfeuer entzündet. Allerdings brannten weder Holz noch Äste, sondern große Mengen an Abfällen. Polizisten untersagten die illegale Müllverbrennung. Die Grundstücksbesitzer mussten das Feuer löschen. Die alarmierte Feuerwehr brauchte nicht mehr eingreifen. Die Familie erwartet jetzt ein Bußgeld.

In der Osterfeuernacht wurde in Uphusen, ganz in der Nähe des Festplatzes, die Bushaltestelle 'Arenkamp' von Unbekannten verwüstet. Alle Scheiben gingen zu Bruch die Fahrpläne wurden aus den Kästen gerissen. Ob die Zerstörungen in Zusammenhang mit dem Osterfeuer steht, ist nicht bekannt. Hinweise auf die Verursacher nimmt die Polizei in Achim (Telefon 04202/ 9960) entgegen.

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