KGS Leeste

Mit dem Abbruch beginnt die Sanierung

Die Sanierung an der KGS Leeste ist gestartet, los geht es allerdings mit Abbrucharbeiten. Der Hattesohl-Trakt wird entkernt, um die Fachbereiche Textil und Hauswirtschaft aufzunehmen.
19.07.2018, 16:18
Lesedauer: 2 Min
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Von Stephen Kraut

Weyhe-Leeste. In den vergangenen Monaten war es nur Theorie, nun ist der erste Schritt zur Sanierung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Leeste auch praktisch getan worden. Die Abbrucharbeiten im sogenannten Hattesohl-Trakt im oberen Teil des Gebäudes der Hundertwasser-Grundschule haben begonnen. Die dortigen Räume sollen entkernt werden, damit die Fachbereiche Textil und Hauswirtschaft aus dem Hauptgebäude herüberziehen können. Denn die jetzigen Räume sollen Ausweichfläche werden, um den Unterricht nach den Sommerferien uneingeschränkt weiterführen zu können. "Container wollen wir schließlich nicht", erinnert Doris Salomé, Leiterin des Fachbereichs Bau und Liegenschaften bei der Gemeinde.

Bereits beim Betreten des Gebäudes sind die Arbeiten in den oberen Stockwerken deutlich zu hören. Kein Wunder, so werden auf zwei Etagen jeweils drei Räume hergerichtet. "Eine Lehrküche hat zum Beispiel noch einmal andere Sicherheitsanforderungen als ein normaler Klassenraum", erklärt Svenja Riedel vom Architekturbüro Remke Partner. In den Räumen selbst ist bereits nur noch wenig zu sehen, ein paar blaue Kreuze fallen aber ins Auge. "Die markieren die Dinge, die noch wegkommen", sagt Astrid Bruns von der Gebäudewirtschaft der Gemeinde. Die Abbrucharbeiten sollen laut Salomé in den Sommerferien erledigt sein, der Umzug der beiden Fachbereiche dann bis zum Herbst. "Wir werden die Küche neu errichten", kann sie schon einmal sagen. Alles soll auf aktuelle Energiestandards gebracht werden.

Erst am Montag habe Salomé den Anruf erhalten, dass die Fachfirma für den Abbruch starten könne. "Wir liegen im Zeitplan", kann sie daher versichern. Die Arbeiten schlagen laut der Fachbereichsleiterin nun mit rund 29 000 Euro zu Buche, "mit Blick auf die Gesamtkosten ist das natürlich nicht so viel", weiß Salomé. "Aber für die Gemeinde ist der Schritt trotzdem ein großer." Denn nun gehe es endlich los. Zur Erinnerung: Am 21. Juni 2017 gab der Gemeinderat grünes Licht für die Sanierung der KGS, am 27. Februar kam es zu der "legendären" Ausschusssitzung, wie es Salomé betitelt. Die fand im vollbesetzten Großen Forum der Leester Schule statt, dort wurden die konkreten Pläne vorgestellt. "Und nun, kein halbes Jahr später, fangen wir an", freut sich Salomé. Ebenfalls positiv, so stellt sie heraus, sei die Tatsache, dass die Schüler durch die Abbrucharbeiten so nicht gestört würden. Insgesamt umfasst dieser erste Bauabschnitt ein Kostenvolumen von 450 000 Euro und sieben Gewerke. "Die Ausschreibung war relativ umfangreich, aber wir haben vernünftige Angebote erhalten", berichtet die Gemeindemitarbeiterin.

Ein Verlust sollen die nun wegfallenden Räume über der Mensa übrigens nicht sein, wie Astrid Bruns mitteilt. "Die Grundschule ist in der Vergangenheit einmal dorthin ausgewichen, ansonsten befand sich in dem Trakt unter anderem die Oase, ein Ruheraum für die Schüler", erläutert sie. Zuletzt seien die Räume aber kaum noch genutzt geworden.

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