Bremer Containerbaufirma unter bosnischer Führung bereichert Morsumer Gewerbepark / Wachstum angestrebt Mit deutscher Qualitätsarbeit punkten

Das Gewerbegebiet Morsum ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Mittlerweile haben sich auf dem 39 Hektar großen Areal zwischen Verdener Straße und Einsteinstraße fast ein Dutzend Gewerbebetriebe aus unterschiedlichen Branchen angesiedelt. Jüngstes Mitglied im Gewerbepark ist die Bremer Containerbaufirma CBG, die vor rund zwei Monaten ihre Basis nach Morsum verlegt hat.
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Mit deutscher Qualitätsarbeit punkten
Von Lars Köppler

Das Gewerbegebiet Morsum ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Mittlerweile haben sich auf dem 39 Hektar großen Areal zwischen Verdener Straße und Einsteinstraße fast ein Dutzend Gewerbebetriebe aus unterschiedlichen Branchen angesiedelt. Jüngstes Mitglied im Gewerbepark ist die Bremer Containerbaufirma CBG, die vor rund zwei Monaten ihre Basis nach Morsum verlegt hat.

Frank Bielefeld ist mit der Entwicklung des Morsumer Gewerbegebietes in den vergangenen zwei Jahrzehnten zufrieden. „Es tut sich etwas. Wir haben hier inzwischen eine bunte Mischung an Gewerbebetrieben“, stellt der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Thedinghausen fest. Erst vor zwei Monaten fand in dem Gewerbepark, der sich auf 39 Hektar von der Verdener Straße bis zur Einsteinstraße erstreckt, das jüngste Richtfest statt.

Die Bremer Containerbaufirma CBG hatte die Gemeindeverwaltung zur feierlichen Einweihung ihrer neuen Produktionsstätte eingeladen. „Die Halle in Oslebshausen war für unsere Arbeit nicht mehr geeignet. Es waren aber auch Kostengründe, die uns zum Umzug bewegt haben“, erklärt Geschäftsführer Edin Bosnjic, der mit seinem Team – 20 Containerschlosser und Schweißer sowie vier Bürokräfte – in Morsum spezielle Container für Industrie und Armee fertigt.

Niedergelassen hat sich das im Jahr 2004 gegründete Unternehmen auf dem früheren Gelände der Polar-Fenster- und Türenwerke, wo ausreichend Platz für den Bau zur Verfügung stand. Den Schwerpunkt legte der bosnische Geschäftsmann auf den Neu- und Umbau von Spezialcontainern, die den sicheren Transport und die Aufbewahrung von schwerer Fracht ermöglichen sollen. Dabei handeln die CBG-Handwerker streng nach Kundenwünschen. „Wir wollen uns durch Qualität ,Made in Germany’ von der Konkurrenz abheben“, sagt Bosnjic, der nur sechs Mitbewerber im gesamten Bundesgebiet hat.

Die Arbeiten an der neuen Produktionshalle, die rund zwei Millionen Euro gekostet hat, waren zügig abgeschlossen. Im Mai startete das Projekt, mittlerweile hat sich das Unternehmen an der neuen Wirkungsstätte eingewöhnt. Zu den Nachbarn gehören jetzt – unter anderen – ein Unternehmen für Spezialtransporte, ein Dachdecker, eine Firma für Textilpflege, ein Hunde- und Katzenshop und ein Wertstoffentsorger. Wirtschaftsförderer Frank Bielefeld sieht indes noch Lücken im Gewerbegebiet und somit auch Potenzial für Wachstum. „Unser Ziel ist es, mittelfristig weitere Firmen nach Morsum zu locken“, so der Fachmann für Bau, Planung und Umwelt. So zähle noch eine Fläche von rund 12000 Quadratmetern zum Eigentum der Gemeinde Thedinghausen. „Wir müssen die Vermarktung vorantreiben, wenn wir diese Flächen veräußern wollen“, beschreibt Frank Bielefeld eine seiner wichtigsten Aufgaben. Zudem gelte es, die Erschließungsstraßen im Gewerbegebiet vollständig auszubauen. Zukunftspläne schmiedet aber auch CBG-Geschäftsführer Edin Bosnjic.

Sollte sich das Geschäft so erfolgreich entwickeln wie gewünscht, will der Unternehmer expandieren und weitere Arbeitsplätze schaffen.

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