Aktion des Landvolks Mittelweser Mit Flugblättern gegen die Afrikanische Schweinepest

Schon durch einen entsorgten Wurstrest kann es passiert sein. Über die Gefahren der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest hat das Landvolk Mittelweser daher jetzt in Groß Mackenstedt informiert.
17.07.2018, 17:16
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Mit Flugblättern gegen die Afrikanische Schweinepest
Von Claudia Ihmels

Stuhr-Groß Mackenstedt. Mitglieder des Landvolks Mittelweser haben jetzt auf dem Autohof in Groß Mackenstedt am Dreieck Stuhr über die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgeklärt. Ihr Einsatz war Teil einer landesweiten Aktion von Landwirten auf Autohöfen und Raststätten, teilt Landvolk-Sprecherin Regine Suling mit.

In Groß Mackenstedt habe man Flugblätter in acht Sprachen verteilt, um besonders Fernfahrer aus Osteuropa zu sensibilisieren. Übertragen werde ASP hauptsächlich durch Kontakt zu virusbehafteten Personen, Kleidung, Futtermittel, Schlacht- oder Speiseabfälle, Nahrungsmittel und Fahrzeuge wie etwa Viehtransporter. "Die mitgebrachte Salami aus Polen kann zum Beispiel das Virus enthalten", sagt die Sprecherin. Das sei für den Menschen ungefährlich, aber der am Rastplatz entsorgte Wurstrest stelle eine Nahrungs- und somit Verbreitungsquelle für Wildschweine dar. „Experten schätzen das Risiko des Eintrags von ASP nach Deutschland entlang der Fernstraßen als hoch ein. Deshalb informieren wir“, betonte Landvolk-Vorsitzender Christoph Klomburg.

Das Landvolk Mittelweser hat zudem Schilder an stark frequentierten Parkplätzen an Bundesstraßen aufgestellt, um einer Ausbreitung von ASP vorzubeugen.

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