Neue Vorsitzende für Die Lilienthaler

Monique Diedrich löst Biesalski ab

Lilienthal. Frank Biesalski ist nicht mehr Vorsitzender der Wählergemeinschaft Die Lilienthaler, ebenso gehört Gert Vogels nicht mehr dem Vorstand an. Die beiden Mitbegründer der Wählergemeinschaft traten nicht wieder zur Wahl an. Neue Vorsitzende ist Monique Diedrich, als Stellvertreter wählten die knapp 30 Mitglieder Alfred Werner. Dem Vorstand gehören wie bisher auch Ingo Wendelken und Achim Rieke an. Gegenkandidaten habe es nicht gegeben, teilt Wendelken mit. Die Wahlen seien alle einstimmig gewesen.
12.11.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Monique Diedrich löst Biesalski ab
Von Peter Hanuschke

Lilienthal. Frank Biesalski ist nicht mehr Vorsitzender der Wählergemeinschaft Die Lilienthaler, ebenso gehört Gert Vogels nicht mehr dem Vorstand an. Die beiden Mitbegründer der Wählergemeinschaft traten nicht wieder zur Wahl an. Neue Vorsitzende ist Monique Diedrich, als Stellvertreter wählten die knapp 30 Mitglieder Alfred Werner. Dem Vorstand gehören wie bisher auch Ingo Wendelken und Achim Rieke an. Gegenkandidaten habe es nicht gegeben, teilt Wendelken mit. Die Wahlen seien alle einstimmig gewesen.

Während der Versammlung sei es in erster Linie darum gegangen, wie Die Lilienthaler - erstmalig sind sie im Rat mit vier Sitzen vertreten - von der außerparlamentarischen zur innerparlamentarischen Partei gewachsen sei und welche neuen "höheren Anforderungen und Herausforderungen es nun zu meistern gilt". Dazu Monique Diedrich: "Bedingt durch die neu entstandenen Aufgaben unserer gewählten Kandidaten ist es meiner Meinung nach erforderlich, interne Arbeitsprozesse umzustellen, zu optimieren und unsere Mitglieder aktiv mit einzubinden sowie dazu zu motivieren, sich in die jeweiligen Themenbereiche einzubringen." Ziel sei es beispielsweise auch, junge Familien dafür zu interessieren, "bei uns mitzumachen, um aufzuzeigen, wo eventueller Handlungsbedarf besteht".

Für Frank Biesalski fällt die Bilanz für seine zweijährige Vorstandsarbeit positiv aus, wie er auf Nachfrage dieser Zeitung gestern sagte: "Man hatte eine persönliche Zielsetzung - der jungen Wählergemeinschaft einen guten Start zu ermöglichen. Das ist uns gelungen." Nun gebe es Zeit für andere Dinge. Mitglied der Wählergemeinschaft werde er "selbstverständlich bleiben".

Das gilt auch für seinen ehemaligen Vorstandskollegen Gert Vogels. Er findet auch, dass man die Wählergemeinschaft auf einen guten Weg gebracht habe. Zwei Jahre Vorstandsarbeit seien aber genug. Er werde natürlich das kommunalpolitische Geschehen weiter verfolgen. Zur Konstellation im neuen Rat mit der deutlichen Mehrheit der Gruppe Grüne/SPD sagte Vogels: "Die können sich jetzt nicht mehr wie bisher immer dahinter verstecken, etwas nicht umsetzen zu können, weil ihnen die Mehrheit fehlt - die müssen jetzt liefern; womit ich allerdings nicht rechne." Vogels befürchtet deshalb mittelfristig sehr negative Auswirkungen, weil diese Mehrheit nicht in der Lage sein werde, strategisch wichtige und häufig unangenehme Entscheidungen zu treffen.

Für die neue Parteivorsitzende ist die Aufgabe der Fraktion klar definiert: "Jeder sechste Wähler hat uns auf Anhieb das Vertrauen ausgesprochen, das ist ein klarer Auftrag." Auch wenn Die Lilienthaler mehrheitlich nicht zum "gestalten" gewählt worden seien, "ist es umso wichtiger, die einzig intakte Opposition in Lilienthal zu stellen". Fraktionsvorsitzender Der Lilienthaler ist Christoph Meyer.

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