Ausschuss beschließt höhere Preise Müllgebühren steigen leicht

Wildeshausen. Die Abfallgebühren im Landkreis Oldenburg sollen ab 2011 steigen. Diesem Beschluss stimmte der Umwelt- und Abfallwirtschaftsausschuss vorgestern Abend auf seiner jüngsten Sitzung zu. 'Die Erhöhung ist notwendig, da wir sonst nicht mehr unsere Kosten decken könnten', erklärte Dieter Hahn, Leiter des Amts für Bodenschutz und Abfallwirtschaft. Allerdings würden die neuen Gebührensätze in den kommenden drei Jahren konstant bleiben, versicherte er.
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Müllgebühren steigen leicht
Von Florian Cordes

Wildeshausen. Die Abfallgebühren im Landkreis Oldenburg sollen ab 2011 steigen. Diesem Beschluss stimmte der Umwelt- und Abfallwirtschaftsausschuss vorgestern Abend auf seiner jüngsten Sitzung zu. 'Die Erhöhung ist notwendig, da wir sonst nicht mehr unsere Kosten decken könnten', erklärte Dieter Hahn, Leiter des Amts für Bodenschutz und Abfallwirtschaft. Allerdings würden die neuen Gebührensätze in den kommenden drei Jahren konstant bleiben, versicherte er.

Nach Auskunft von Hahn bleibe die Preissteigerung für die Bevölkerung zudem 'in einem vernünftigen Rahmen'. Er rechnete vor, dass die Grundgebühr für die Hausmüllentsorgung um 7,20 Euro auf dann 50,40 Euro steigen soll. Die Preise für 80-Liter-Tonnen, die ein Mal pro Monat geleert werden, steigen von 28,80 auf 30 Euro. Ähnlich sieht es bei den Hausmülltonnen aus, die 120 Liter fassen. Hier müssen ab den 1. Januar 45 Euro gezahlt werden, wenn die Müllabfuhr ein Mal im Monat vorbei kommt. Bisher waren dafür 43,20 Euro fällig.

Dagegen sollen die Kosten für Biotonnen fallen. Für eine 120-Liter-Tonne muss demnächst nur noch 55,80 Euro bezahlt werden - 12,60 Euro weniger als bisher. Damit komme auf die Bürger, die neben einer Restmülltonne auch eine Biotonne haben, ungefähr ein Nullsummenspiel zu, teilte Hahn mit. Außerdem werden defekte Behälter gratis vom Landkreis ausgetauscht.

Während der Sitzung wurde lediglich über die ebenfalls steigenden Preise für die Entsorgung von Altreifen und Asbest diskutiert. 'Die Politiker befürchten, dass Altreifen und Asbest aufgrund der leichten Preiserhöhung eher leichtsinnig in der Landschaft entsorgt werden, anstatt sie ordnungsgemäß abzugeben', sagte Hahn. 'Diese Befürchtung ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen', gab der Leiter des Amts für Bodenschutz und Abfallwirtschaft zu.

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