Musik verbindet über die Landesgrenzen hinaus

Ottersberg. Musik verbindet - und das über die Landesgrenzen hinaus. Das ist der Grundgedanke des gemeinsamen Konzertes der Waldorfschüler aus Kings Langley bei London und den Schülern der Ottersberger Rudolf-Steiner-Schule. Dass jeder Ton sitzt, darum ging es nicht, an diesem musikalischen Abend - wobei dennoch erneut positiv überraschend war, wie vielfältig, gereift und gekonnt die Darbietungen der Oberstufenschüler sind.
17.02.2010, 15:22
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Musik verbindet über die Landesgrenzen hinaus
Von Uwe Dammann

Ottersberg. Musik verbindet - und das über die Landesgrenzen hinaus. Das ist der Grundgedanke des gemeinsamen Konzertes der Waldorfschüler aus Kings Langley bei London und den Schülern der Ottersberger Rudolf-Steiner-Schule. Dass jeder Ton sitzt, darum ging es nicht, an diesem musikalischen Abend - wobei dennoch erneut positiv überraschend war, wie vielfältig, gereift und gekonnt die Darbietungen der Oberstufenschüler sind.

Rund 400 Besucher verfolgten am Dienstag Abend das 'Konzert mit den Engländern' im großen Saal. Die Leitung hatte Julian Rolton, der Musiklehrer aus Kings Langley, der gemeinsam mit seinem Ottersberger Kollegen Clive Ford das Programm auf die Beine gestellt hatte. Bereits zum achten Mal trafen sich die Oberstufenorchester zum gegenseitigen Kennenlernen und vor allem zum musikalischen Austausch. Auch wenn die Schüler von Jahr zu Jahr wechseln, ist doch inzwischen ein herzliches und vertrautes Verhältnis gewachsen, berichten Teilnehmer. Die englischen Schüler wohnen in Ottersberger Familien und besuchen neben den gemeinsamen Proben auch den Unterricht der jeweiligen Klassen und essen im Schulcafé. Außerdem hatten die Organisatoren um Clive Ford und Dana Stühl ein umfangreiches Programm für die Besucher organisiert. Die Pennäler besichtigten das Miniaturland in Hamburg, fuhren nach Bremen oder wanderten von Ottersberg nach Fischerhude, wo sie in der Werkstatt der Keramikerin Katharina

Bertzbach mit Kakao und Butterkuchen empfangen wurden.

Aber im Mittelpunkt des Besuches stand das Konzert, für das die Musiker und Sänger zuvor viel geprobt hatten. Die musikalische Bandbreite des Abends war beeindruckend. Kompositionen von Bach und Telemann, Mozart bis hin zu George Gershwin standen auf dem Programm - wobei vor allem die solistischen Leistungen von Logan Turner (Bratsche), Jemma King (Querflöte) sowie Rosanna Rolton (Harfe) besonders beachtenswert waren. Rosanna Rolton bekam den größten Beifall für ihre mitreißende Darbietung an der Harfe. Würdiger Abschluss des Abends war das Zusammenspiel aller Beteiligten mit sinfonischen Sätzen von Schubert und Mendelssohn

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+