Jazz-Sextett New Orleans Feetwarmers tritt am Sonnabend im historischen Rathaussaal in Wildeshausen auf Musikalische Zeitreise in die 20er-Jahre

Wildeshausen. Das sechste Konzert der Wildeshauser Jazz-Saison steht bevor: Die New Orleans Feetwarmers treten am Sonnabend, 25. Juni, im historischen Rathaussaal der Kreisstadt auf. Ab 20 Uhr spielt das Sextett aus Bremen auf Einladung der Jazzfreunde Wildeshausen handgemachte Jazzmusik aus den 20er-Jahren.
22.06.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Musikalische Zeitreise in die 20er-Jahre
Von Christoph Bähr

Wildeshausen. Das sechste Konzert der Wildeshauser Jazz-Saison steht bevor: Die New Orleans Feetwarmers treten am Sonnabend, 25. Juni, im historischen Rathaussaal der Kreisstadt auf. Ab 20 Uhr spielt das Sextett aus Bremen auf Einladung der Jazzfreunde Wildeshausen handgemachte Jazzmusik aus den 20er-Jahren.

Nach dem Prinzip "Vielfalt ist Trumpf", verspricht die Band in der Konzertankündigung eine Mischung aus vielen bekannten New-Orleans-Jazztiteln der 20er-Jahre. Den Namen Feetwarmers gab sich die Gruppe, weil kein Fuß still stehen soll, wenn sie loslegt. Die Bremer spielen Lieder des bekannten Halfway House Orchestra wie "New Orleans Shuffle" oder "When I'm blue". Den Stil dieser weißen Jazzband lassen sie mit präzise arrangierten Rhythmen wieder lebendig werden. Daneben gehören bekannte Stücke diverser anderer großer Jazzbands aus den 20er-Jahren zum Repertoire der New Orleans Feetwarmers.

Doch das Sextett spielt nicht nur die Klassiker, es gibt auch eigene Lieder zum Besten. Die von Kornettist Dieter Fascher geschriebenen Stücke "Spend My Time in Slingerlands" und "Go to New Orleans" sorgen für Abwechslung im Programm. Als Geheimnis ihres besonderen Klangs sehen die New Orleans Feetwarmers ihre Besetzung: Sie verzichten auf eine Posaune und setzen stattdessen auf ein zweites Saxofon, um authentische Tanzmusik der 20er-Jahre zu erzeugen. "Wir wollen das mitreißende Lebensgefühl dieser Zeit transportieren", kündigen die Musiker an.

Besondere Beethoven-Version

Auch vor ungewöhnlichen Einlagen schreckt die Band nicht zurück: Kornettist Dieter Fascher jazzt etwa auf der Blockflöte oder erzeugt mit gefühlvoll gesungenen Balladen Gänsehaut bei den Zuhörern. Pianist Markus Pohle präsentiert Boogie und Ragtime der großen Meister. Eine Jazz-Version von Beethovens "Ode an die Freude" haben die Bremer ebenfalls zu bieten, bei der Wolfgang Möhler (Bass) und Manfred "Männe" Eickholt (Banjo) den Rhythmus gnadenlos vorantreiben. In leidenschaftlichen Solodarbietungen lassen Helge Sachs und Hans-Hilmer Eimer (Saxofon/Klarinette) das Publikum ihre Leidenschaft für den Jazz spüren.

Eintrittskarten für das Konzert kosten 14 Euro, Mitglieder der Jazzfreunde zahlen 11,50 Euro. Tickets können unter Telefon 04431/930995 oder auf der Internetseite www.jazzfreunde-wildeshausen.de reserviert werden. Restkarten gibt es vor dem Konzert ab 19 Uhr an der Abendkasse.

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