K10 zwischen Grasberg und Worpswede

Halbseitige Sperrungen wegen Kabelarbeiten

Der Landkreis baut die Kreisstraße 10 zwischen Worpswede und Grasberg neu, am Montag, 19. April, beginnen Leitungsarbeiten. Dafür wird die Straße halbseitig gesperrt. Es gibt eine Ampelregelung.
14.04.2021, 14:00
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Von Undine Mader
Halbseitige Sperrungen wegen Kabelarbeiten

2023 soll der Kirchdamm zwischen Grasberg und Worpswede wieder in Schuss sein. Ab 19. April werden dafür bei halbseitiger Straßensperrung zunächst Leitungen verlegt.

CARMEN JASPERSEN

Landkreis Osterholz. Die Kreisstraße 10 fungiert als zentrale Verbindungspiste zwischen Worpswede und Grasberg. Stark befahren und auf Moorgrund hatte sich der Zustand von Bergedorfer Kirchdamm/Kirchdamm in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert. Anfang dieses Jahres teilte der Landkreis Osterholz wie berichtet mit, dass die Straße „auf bestehender Trasse neu gebaut“ werden soll und im Zuge dessen auch mehr Platz für Radfahrerinnen und Radfahrer entstehe. Erste Vorbereitungen haben begonnen, in großer Zahl wurden Bäume am Grasberger Kirchdamm gefällt. Ab Montag, 19. April, beginnt nun die nächste Etappe der Vorarbeiten.

Leitungen werden neu verlegt, um Baufreiheit für den anschließenden Straßenneubau zu schaffen, so der Landkreis. Verlegt werden denmach sämtliche Leitungen für Strom, Gas, Wasser und Abwasser, Telefon- sowie Breitbandkabel. Das werde voraussichtlich bis Jahresende dauern. Für die Leitungsarbeiten werde die Straße überwiegend halbseitig mit Ampelregelung gesperrt. Teilweise werde es auch Vollsperrungen geben. Die Umleitung ist dann über die Worphauser Landstraße (Landesstraße 153) und Wörpedorfer Straße (L 133) vorgesehen.

Ab 2022 beginnen die eigentlichen Bauarbeiten an der Fahrbahn und am Radweg, die bis 2023 dauern. „Für die umfangreichen Bauarbeiten werden Vollsperrungen der Kreisstraße notwendig sein“, heißt es seitens des Landkreises. Darüber werde jeweils informiert, wenn die genauen Zeiträume feststehen. Insgesamt seien für den Bau der K 10 rund 11 Millionen Euro eingeplant. Knapp die Hälfte davon trage das Land Niedersachsen.

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