Johannes Kaußler studiert Bach-Kantaten ein Neues Chorprojekt in St. Georg

Ottersberg. Der Applaus ist nach dem überwältigenden Erfolg der Messias-Aufführungen in Ottersberg und Sottrum kaum verklungen, da arbeitet der Kirchenmusiker Johannes Kaußler bereits am nächsten Chorprojekt.
14.02.2010, 17:06
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Neues Chorprojekt in St. Georg
Von Lars Köppler

Ottersberg. Der Applaus ist nach dem überwältigenden Erfolg der Messias-Aufführungen in Ottersberg und Sottrum kaum verklungen, da arbeitet der Kirchenmusiker Johannes Kaußler bereits am nächsten Chorprojekt, das unter seiner Regie läuft und wieder in einem Festkonzert mündet. Das große Finale soll am Pfingstsonntag, 23. Mai, um 18 Uhr in der Sottrumer Kirche stattfinden.

Doch vor der Gala stehen ersteinmal Proben auf dem Programm, die am Mittwoch, 17. Februar, um 20 Uhr im Probensaal der St. Georg-Gemeinde beginnen. Johannes Kaußler bittet dann im 14-tägigen Rhythmus zu den Übungsstunden. 'Auf dem Probenplan stehen diesmal zwei der schönsten Bach-Kantaten zum Pfingstfest', verrät der Projektleiter und ergänzt: 'Wir wollen die Werke ?Er rufet seinen Schafen mit Namen? und ?O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe? aufführen.' Die Stücke sollen mit 'feuriger' Orgelmusik des großen Komponisten umrahmt werden.

Die beiden Kantaten, so Kaußler, zeichnen sich durch sehr farbige und große Orchesterbesetzungen aus: 'Neben der üblichen Streicherbesetzung erklingen unter anderem drei Blockflöten, drei Trompeten und Pauken.' So stünde Bachs pfingstliche Festmusik dem Feuer eines Händel-Halleluja in nichts nach, sagt der Chormusiker. Die Chorsätze zeichnen sich mit einer für Bach typischen instrumentell-virtuosen Stimmführung aus, die dem Vokalsatz besondere Lebendigkeit und Feuer verleiht.

Jeder, der bei dem Projekt mitwirken möchte, könne sich daran beteiligen. 'Wir laden alle ein, die eine sportliche Herausforderung suchen und die musikalische Kraft der Chormusik Bachs lieben, sich diesem Chorprojekt anzuschließen', betont Kaußler, der das Konzert zudem als Glanzpunkt zur zeitgleich stattfindenden Visitation in der Kirchenregion Sottrum ansieht.

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