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Experte: Zahl ist drastisch gestiegen
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Notrufe wegen Pilzvergiftungen

11.09.2014 0 Kommentare

Mehr Menschen als in früheren Jahren tragen in diesem Sommer Pilzvergiftungen davon, teilte das Giftinformationszentrum-Nord in Göttingen mit. Die Zahl der Notrufe sei in den vergangenen Wochen drastisch gestiegen, sagte der Mediziner Andreas Schaper. In normalen Jahren erhalte das für die Länder Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein zuständige GIZ-Nord etwa 300 Anfragen wegen möglicher Pilzvergiftungen. „Wenn es so weiter geht, werden es diesmal doppelt so viele.“

Grund für die Entwicklung sei das durch Wärme und Feuchtigkeit begünstigte starke Pilzwachstum seit August, sagte Schaper. Das Problem: „Ein gutes Pilzjahr ist meistens auch ein starkes Pilzvergiftungsjahr.“ An vielen Tagen bekomme das GIZ-Nord derzeit ein halbes Dutzend Anrufe, manchmal auch mehr. Es habe bereits eine Reihe mittelschwerer Vergiftungen durch Knollenblätterpilze gegeben, zum Glück aber noch keine Todesfälle. Er warne „dringend davor, Pilze zu sammeln und zu essen, die man nicht hundertprozentig kennt“, sagte Schaper.


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Leserkommentare
reswer am 22.10.2019 09:01
Die wollen lieber ihre subventionierten Biogasanlagen behalten........Ihre Felder mit Nitrat verseuchen...zum Nachteil aller Menschen.......und ...
gorgon1 am 22.10.2019 08:55
@ManUD7... Schuld, ok, dass ist in erster Linie der Konsument ...

Moin, weshalb das denn? Würde nicht so rumgeaast in der Landwirtschaft ...
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