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Feuerwehren kämpfen gegen große Moorbrände

22.04.2019 1 Kommentar

Wegen starken Windes und der Trockenheit breitete sich der Brand in Goldenstedt bei Vechta schnell auf einer Fläche von mehreren Hektar aus.
Wegen starken Windes und der Trockenheit breitete sich der Brand in Goldenstedt bei Vechta schnell auf einer Fläche von mehreren Hektar aus. (Reinhard Ahlers/Kreisfeuerwehr Vechta/dpa)

Zwei große Moorbrände haben die Feuerwehren in Niedersachsen am Montag stundenlang beschäftigt.

In Goldenstedt bei Vechta brach ein Brand aus, der sich durch den Wind schnell auf eine Fläche von mehreren Hektar ausbreitete. "Nach ersten Erkenntnissen brennt das Feuer zum Glück nur oberflächlich. Trotzdem ist die Brandbekämpfung in dem Gelände natürlich schwierig", sagte ein Polizeisprecher. Der Rauch sei kilometerweit zu sehen. "Die rund 210 Einsatzkräfte werden noch mehrere Stunden mit dem Brand beschäftigt sein", sagte der Sprecher am frühen Abend. Demnach leben keine Menschen in dem Gebiet, Tierhaltung gebe es dort auch nicht.

So groß wie 42 Fußballfelder

Bereits in der Nacht zum Montag war in dem Moorgebiet Gildehauser Venn bei Bad Bentheim ebenfalls ein Feuer ausgebrochen. Zwischenzeitlich brannte es laut Feuerwehr auf rund 30 Hektar Fläche, was etwa 42 Fußballfeldern entspricht. "In dem Moor kommen wir mit unseren Fahrzeugen nicht durch. Das heißt, wir mussten unzählige Schläuche per Manpower dort reintragen", sagte der Feuerwehrsprecher. Am Morgen war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten sollten sich aber noch bis in die Nachmittagsstunden hinziehen.

Auch Feuerwehrleute aus dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden halfen bei den Löscharbeiten. Insgesamt 350 Helfer waren vor Ort. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht. Die Brandursache war zunächst unklar.

Besonders große Herausforderung

Nach Angaben des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes in Niedersachsen, Karl-Heinz Banse, stellen Moorbrände die Einsatzkräfte immer wieder vor besonders schwere Herausforderungen. "Dort kann sich das Feuer metertief in den Boden fressen, da wird das Löschen schwierig". Mit Blick auf die Trockenheit wünscht er sich von der Bevölkerung Rücksicht: "Gerade in den Wald- und Moorgebieten sollte man nicht Rauchen und auch keine Fahrzeuge abstellen." Sollte es so trocken bleiben, müsse auch bald wieder der Flugdienst eingesetzt werden, der aus der Luft nach Waldbränden Ausschau hält, erklärte er. (dpa)


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Leserkommentare
peteris am 21.10.2019 12:30
Vielleicht wissen wir am 1.11. um 11:11h mehr.


Sie meinen sicher den 11.11. um 11:11h?
suziwolf am 21.10.2019 12:19
Und dann ... @kretschmar -
[auch wieder] eine gemeinsame Währung -

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