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Erdgasförderung im Landkreis Rotenburg
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Studie bestätigt erhöhte Krebsrate

18.12.2018 0 Kommentare

Eine Erdgasförderanlage nahe Rotenburg. Eine Studie hat jetzt bestätigt, dass es im Umfeld solcher Anlagen vermehrt Krebserkrankungen gibt.
Eine Erdgasförderanlage nahe Rotenburg. Eine Studie hat jetzt bestätigt, dass es im Umfeld solcher Anlagen vermehrt Krebserkrankungen gibt. (Daniel Reinhardt/dpa)

Eine Studie hat die erhöhte Krebsrate in der Nähe von Erdgasförderstätten im Kreis Rotenburg bestätigt. In anderen Ergas- und Erdölförderregionen konnten Experten dagegen insgesamt keine Auffälligkeiten feststellen.

Es gebe aber den Bedarf für weitere Untersuchungen, unter anderem um einen möglichen Zusammenhang zwischen Erdgasförderung und Krebserkrankungen bei Frauen aufzuklären, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit.

Umweltepidemiologen vom Universitätsklinikum München hatten im Auftrag des Ministeriums Krebsfälle in 15 Landkreisen untersucht.

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In der Gemeinde Bothel und im der benachbarten Kreisstadt Rotenburg sind nach einer Auswertung des Krebsregisters von 2003 bis 2012 überdurchschnittlich viele Männer an Leukämie und Lymphomen erkrankt. Eine Befragung hatte 2017 ergeben, dass die erhöhte Krebsrate mit nahe gelegenen Bohrschlammgruben zusammenhängen könnte. Diese wurden früher angelegt, um Abfälle aus Erdgasbohrungen zu sammeln.

Das Ministerium lässt nun in einer weiteren Studie untersuchen, wie stark Menschen in der Nähe von Förderstätten und Gruben heutzutage belastet sind. Denn bei den aufgetretenen Krebsarten vergehen oft Jahrzehnte, bis die Krankheit ausbricht. "Viele Menschen, die in der Nähe von Förderanlagen wohnen, sind besorgt und das kann ich gut verstehen", sagte Ministerin Carola Reimann (SPD). "Wir wollen ausschließen, dass es auslösende Faktoren gibt, die bislang noch nicht beseitigt wurden." Die ersten Ergebnisse soll 2019 vorliegen. (dpa)


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...
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