Zwei Fachkräfte haben gekündigt Keine Aufsicht fürs Wilstedter Freibad

Selbst wenn von der Landesregierung eine neue Verordnung zum Hygienekonzept käme, bliebe das Wilstedter Heidebad nach jetzigem Stand dicht. Der Grund: massive Personalprobleme.
01.05.2021, 10:00
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Von Johannes Heeg

Wilstedt. Zwar weiß coronabedingt bis jetzt noch niemand, wann die drei Freibäder der Samtgemeinde in dieser Saison öffnen können. Doch selbst, wenn von der Landesregierung eine Verordnung zum Hygienekonzept käme, bliebe das Wilstedter Heidebad nach jetzigem Stand dicht. Der Grund: massive Personalprobleme.

Wie Samtgemeindebürgermeister Frank Holle am Freitag mitteilte, hat der voriges Jahr fürs Hepstedter Ummelbad eingestellte Badleiter Clemens Giesecke zum 31. Juli gekündigt. Er habe über die Wintermonate seine Meisterprüfung abgelegt und wolle sich neu orientieren. Für ihn will die Samtgemeinde die angehende Bäderfachangestellte Pia Bahrenburg aus Buchholz einsetzen, die im Lilienthaler Schwimmbad ihre Ausbildung absolviert und derzeit in der Prüfungsphase ist. Sie könnte ab 7. Juli einsteigen.

Pia Bahrenburg sollte ursprünglich aber im Wilstedter Heidebad die Badaufsicht führen, denn dort hat Kim Peymann bereits zum 31. März gekündigt. „Das war bis jetzt unser Wissensstand“, so Günther Nase, der Vorsitzende des Fördervereins des Heidebads. Warum die neue Fachkraft nun in Hepstedt und nicht in Wilstedt arbeiten soll, könne er sich nicht erklären. „Das besprechen wir am Dienstag im Samtgemeindeausschuss“, so Nase, der auch Mitglied im Samtgemeinderat ist. Er schlägt vor, die Stelle schnell auszuschreiben und auch bei den Nachbarbädern nachzufragen, ob diese Personal „ausleihen“ könnten.

Alles in Butter ist laut Holle im Timkebad. In Kirchtimke seien Uta Arps und Petra Gilbert für die Badaufsicht und Hausmeister Frank Hahs für die Technik zuständig.

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