Korbball: TuS Sudweyhe bei der Deutschen Meisterschaft in Porta Westfalica / Zusätzliche Motivation Olé für Ole

Sudweyhe. Es ist der Höhepunkt einer langen Saison: Die Korbballerinnen des Bundesligisten TuS Sudweyhe treten am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Porta Westfalica an. Dort treffen sie in der heutigen Vorrunde auf die SG Findorff (14.10 Uhr) und den Ausrichter TuS Eisbergen (16.30 Uhr). Sonntag stehen die Platzierungsspiele auf dem Programm.
07.05.2010, 22:55
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Von Christine Leska-Ottensmann

Sudweyhe. Es ist der Höhepunkt einer langen Saison: Die Korbballerinnen des Bundesligisten TuS Sudweyhe treten am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Porta Westfalica an. Dort treffen sie in der heutigen Vorrunde auf die SG Findorff (14.10 Uhr) und den Ausrichter TuS Eisbergen (16.30 Uhr). Sonntag stehen die Platzierungsspiele auf dem Programm.

Die SG, die ohne einen einzigen Punktverlust Meister in der Bundesliga Nord wurde, kennen die Sudweyherinnen bestens. 'Gegen Findorff ist man zu 100 Prozent gefordert, wenn man sich die allerkleinste Chance auf einen Erfolg erhalten will', weiß TuS-Trainer Alexander Mauz.

Eine Premiere wird die Partie gegen den TuS Eisbergen, den Vizemeister der Bundesliga Süd, sein. 'Gegen diese Mannschaft haben wir noch nie gespielt. Ich weiß aber, dass sie sehr offensiv eingestellt ist und eine gute Korbfrau hat', sagt Mauz.

Große Sorgen

Seine eigene Korbfrau hingegen plagen große Sorgen. 'Bianca Reinert hat eine Muskel- und Knochenhaut-Entzündung im Schienbein. Das ist wohl die Folge von Überlastungen, da sie ,nebenbei? noch im Triathlon-Team des SC Weyhe startet", weiß Mauz. Seit dem letzten Spieltag konnte Reinert deshalb nur sporadisch trainieren oder die Übungseinheiten aufgrund von Schmerzen abbrechen. 'Schon im Vorjahr hat Bianca geschworen, dass sie nie wieder unfit zur DM fährt. Ihr Einsatz ist also noch völlig offen', verrät der Coach. Sollte sie ausfallen, steht die A-Juniorin Mona Martens bereit.

Über einen Einsatz von Routinier Andrea Bothmer, die als Betreuerin mitfährt, wurde noch nicht gesprochen. Die zweite Patientin ist Heike Lehmkuhl, der Motor des Teams. Die Mannschaftsführerin hatte sich am vorletzten Spieltag einen Bänderriss zugezogen. 'Seitdem hat Heike nur einmal mittrainiert. Jetzt hat sie wieder Schmerzen im Fuß. Die Verletzung ist scheinbar nicht ganz ausgeheilt', seufzt Alexander Mauz.

Die Vorbereitung verlief also sehr schleppend, zumal Katharina Gillwald zwischendurch mit Grippe ausfiel und die A-Jugendlichen gerade im Abiturs-Stress sind. 'Wenn wir Training hatten, haben wir aber Vollgas gegeben und auch viel Abwechslung hineingebracht. Die Mädels waren sehr engagiert. Zu Testspielen gegen andere Teams hat es leider nicht gereicht, da ich nicht genügend Damen zur Verfügung hatte', bedauert der TuS-Coach.

Lamentieren will er aber nicht. 'Die Verletzungsmisere zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Das ist schade, denn sonst wären wir ein ganz anderer Gegner. Aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen!', betont Mauz.

Sein Ziel für die Titelkämpfe: 'Wir wollen zeigen, dass wir beim TuS Sudweyhe arbeiten, junge Talente haben und Korbball spielen können. Wenn wir das Halbfinale erreichen wollen, brauchen wir allerdings einen Lauf und Fortuna auf unserer Seite. Auf jeden Fall können wir locker aufspielen, mit uns rechnet niemand.'

Die schlechte Vorbereitung mit den vielen Ausfällen war übrigens Anfang der Woche vergessen. Denn da gab es für die Sudweyherinnen eine tolle Neuigkeit: Mannschaftskameradin Jana Nullmeyer brachte Söhnchen Ole zur Welt. 'Dieses freudige Ereignis wird uns zusätzlichen Ansporn geben', ist Mauz überzeugt.

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