Franz Josef Bode firmt bei feierlichem Gottesdienst Jugendliche der St. Paulus Kirchengemeinde Osnabrücker Bischof zu Gast in Syke

Syke. Die Darstellungen von Jesus auf den Karten sind vielfältig. Manche sind farbenfroh, andere ehre abstrakte Abbildungen und wiederum andere durchaus kontrovers.
05.05.2014, 00:00
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Osnabrücker Bischof zu Gast in Syke
Von Marius Merle

Die Darstellungen von Jesus auf den Karten sind vielfältig. Manche sind farbenfroh, andere ehre abstrakte Abbildungen und wiederum andere durchaus kontrovers. Die Karten liegen vor den zwölf Firmlingen der St.-Paulus-Kirchengemeinde in Syke. Jeder soll sich eine Darstellung aussuchen, seine Wahl begründen und erklären, was Jesus für ihn bedeutet. Dabei haben die Jungen und Mädchen an diesem Freitag vor ihrem Firmlingsgottesdienst einen prominenten Zuhörer.

Der Osnabrücker Bischof Franz Josef Bode ist an diesem Tag zu Besuch in der Hachestadt. Ein Ereignis, dass wahrlich nicht alltäglich ist. „Normalerweise schaut der Bischof in den Gemeinden alle acht Jahre persönlich vorbei. In diesem Fall ist der letzte Besuch sogar rund zwölf Jahre her“, erzählt Pfarrer Thomas Kick. Dann komme zu den Firmlingsgottesdiensten immer ein Stellvertreter von Bode.

Dieses Jahr sitzt der Bischof aber einmal gemeinsam mit den Firmlingen vor den Jesus-Darstellungen, lauscht den Worten der Jugendlichen und kommt mit ihnen ins Gespräch. Im Anschluss findet dann der feierliche Firmlingsgottesdienst statt. Für die Predigt hat sich Bischof Bode etwas Besonderes und Zeitgemäßes einfallen lassen. Er spricht über die sieben Gaben des heiligen Geistes. Anders als in einer normalen Predigt formuliert er seine Ausführungen im Stil von modernen Kurznachrichten, wie sie etwa per Handy verschickt werden.

Die St. Paulus Kirchengemeinde in Syke wird nicht die einzige im heimischen Dekanat bleiben, der der Bischof in diesen Wochen einen Besuch abstattet. Thomas Kick kündigt an, dass Bode am 16. Mai nach Kirchweyhe zur „Heiligen Familie Weyhe“ und am 17. Mai nach Brinkum zur Kirchengemeinde „Heilig Geist“ kommen werde. „Bei diesen Besuchen geht es wie schon in Syke neben dem Firmlingsgottesdienst darum, dass der Bischof mit Gemeindevertretern ins Gespräch kommt und sich ein Bild von der Situation dort macht“, so Kick.

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