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Bremer Regisseur sucht Bildmaterial und Interviewpartner für Projekt / Kontaktmöglichkeit am 11. April im KUZ
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Stagge – der Film

Christian Pfeiff 02.04.2015 0 Kommentare

OHZ
Regisseur Stefan Malschofsky (links) und die Organisatoren der „..., the Club“-Veranstaltungen im KUZ wollen das ideelle Erbe Fritz Stagges sowohl durch Mottoparties im KUZ fortführen als auch in einem Dokumentarfilm verewigen. CP· (Christian Pfeiff)

Zählten sie damals zu den Stammgästen der Disco im „Stagge’s“? Besitzen Sie noch Bilder oder Filmaufnahmen aus dieser Zeit? Erinnern Sie sich an besonders kuriose oder bemerkenswerte Begebenheiten aus der Ära Fritz Stagge? Falls die Antwort „Ja“ lautet, ist der Bremer Regisseur Stefan Malschofsky in allen Fällen an einem Kontakt mit Ihnen interessiert.

Dieser hat es sich aktuell zur Aufgabe gemacht, dem Leben und Werk Fritz Stagges sowie der durch ihn ins Leben gerufenen Diskothek im Keller des elterlichen Hotels in Osterholz-Scharmbeck ein filmisches Denkmal zu setzen. Arbeitstitel: „Wir sind hier nicht im Ritz...“.

Stadtfest OHZ Vorankündigung Organisatoren mit Plakat
Fritz Stagge im Jahre 2001 auf dem Marktplatz. (Sonja K. Sancken)

„Fritz Stagge personifiziert für mich den sprichwörtlichen ,kleinen Mann‘, der jedoch nicht nur kulturell etwas bewegte, sondern darüber hinaus auch noch Sozialarbeit leistete, wenn auch vielleicht eher unbewusst“, erklärt Malschofsky, der einst selbst zu den regelmäßigen Gästen der Diskothek zählte, seine Faszination für das Lebenswerk Stagges.

„Der Laden war damals mehr als nur eine Disco, in der alternative Musik gespielt wurde. Es war ein Treffpunkt für Andersdenkende, in dem sich eine eigene Kultur, auch in politischer Hinsicht, entwickelte. Mitunter hat Fritz sogar Leute bei sich aufgenommen und zeitweilig dort wohnen lassen“, illustriert Malschofsky seine Faszination für den kulturellen und sozialen Aspekt der damaligen Disco bei „Stagge’s“.

Diesem regionalen Mythos ein filmisches Denkmal zu setzen, erfordert von dem Filmemacher jedoch einen langen Atem: „Es hat vier Jahre gedauert, bis ich Fritz Stagge zu einem Interview vor meiner Kamera bewegen konnte“, berichtet Malschofsky über die Anlaufschwierigkeiten seines Projekts. Schließlich gewährte der etwas öffentlichkeitsscheue Initiator des untrennbar mit seiner eigenen Person verbundenen Diskothekenkultes dem Filmemacher unlängst dennoch ein über zwei Stunden andauerndes Gespräch, in dem er ausführlich und facettenreich die Geschichte seines Projekts Revue passieren lässt.

Regelmäßige Gäste der Veranstaltungsreihe „..., the Club“, die den Kult der legendären Diskothek mindestens viermal jährlich im Kulturzentrum Kleinbahnhof (KUZ) fortführt, konnten dieses Interview bereits bei einer vorhergehenden Partyveranstaltung über Kopfhörer in einem Nebenraum goutieren. Bei diesem Stand seines Projekts will es Malschofsky jedoch nicht belassen: Derzeit ist der Filmemacher auf der Suche nach Originalbildmaterial aus und um die legendäre Disco. „Das kann alles sein, zum Beispiel Fotos, Dias, Super- Acht- oder vhs-Filmaufnahmen, Zeitungsausschnitte oder anderes Material, von dem die Besitzer vielleicht nicht vermuten, dass ich es gebrauchen könnte“, präzisiert Malschofsky seine Suchkriterien.

Ausgehändigt werden muss dieses Material nicht: „Ich verfüge über alle notwendigen Kopiertechniken, besuche die Besitzer im Zweifelsfall mit meiner Kamera auch gern zu Hause, wenn dies gewünscht ist.“ Neben Bildmaterial hat Malschofsky ebenso Interesse an potenziellen Interviewpartnern, die prägnante Aussagen zu dem Projekt beisteuern können.

Eine Möglichkeit, mit dem Regisseur direkt in Kontakt zu treten, eröffnet die „..., the Club“-Party am Sonnabend, 11. April, im KUZ. Neben den Organisatoren Heiko Freese, Ralf Lübbert, Alexandra Preising und Ralf Sußner, die seinerzeit zu den Mitarbeitern und Stammgästen der Diskothek zählten, ist auch Malschofsky an dem Abend inklusive Kamera zugegen, um mitgebrachtes Bildmaterial direkt abzufilmen und damalige Zeitzeugen bei Interesse gegebenenfalls direkt zu interviewen.

Die „..., the Club“-Party beginnt wie gewohnt um 20 Uhr. Zu den Klängen des langjährigen Stagge-DJs Ralf Sußner darf unter originalen Dekorationselementen aus der Kult-Diskothek bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert werden. Wer an diesem Anlass verhindert ist, Malschofskys Dokumentationsfilmprojekt aber dennoch mit Originalbildern oder Interviewaussagen unterstützen möchte, erreicht den Regisseur unter der Telefonnummer 04793 / 43 39 882 sowie mobil unter 01 74 / 7 13 02 26, ferner per E-Mail an culturpure1@t-online.de.


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Leserkommentare
cklammer am 23.10.2019 09:05
Na, wir wissen ja, wie das geht: etwas gleichartiges wird ja am Weserstadion schon beim jedem Heimspiel von Werder umgesetzt.

Da wird ...
oharena am 23.10.2019 09:04
wen soll man jetzt mehr "lieben" - die Polizei, de Anschläge verhindert hat - oder die "lieben" Terroristen, die keine Anschläge verübt haben?