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Familienzentrum beim Bundestreffen
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Netzwerker suchen Schulterschluss

Christian Valek 07.10.2019 0 Kommentare

Anne Deutsch (untere Reihe, Fünfte von links) hat ein Treffen von Mehrgenerationenhaus-Vertretern in Kassel besucht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung haben unter anderem die Pflege von Lobbyarbeit und der Meinungsaustausch gestanden.
Anne Deutsch (untere Reihe, Fünfte von links) hat ein Treffen von Mehrgenerationenhaus-Vertretern in Kassel besucht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung haben unter anderem die Pflege von Lobbyarbeit und der Meinungsaustausch gestanden. (FR)

Osterholz-Scharmbeck. Das Bundesnetzwerk Mehrgenerationenhäuser hat in Kassel ein Mitgliedertreffen ausgerichtet. Im Fokus des Treffens haben die Netzwerkarbeit und die politische Agenda gestanden. Wie die Ehrenvorsitzende des Vereins Familienzentrum, Anne Deutsch, mitgeteilt hat, haben sich Ende September in Kassel 26 gewählte Repräsentanten der bundesweit 540 Mehrgenerationenhäuser zusammengesetzt.

Anne Deutsch hatte als Osterholz-Scharmbecker Vertreterin am Treffen teilgenommen. Bei den Arbeitsgesprächen und strategischen Diskussionen sei auch ein neuer Sprecherrat gewählt worden. Dieses Gremium ist mit Dietlind Meyer, Uschi Weber und Thomas Vagedes für die Dauer von zwei Jahren besetzt worden.

Ein Schwerpunkt des Treffens bezog sich auf die Fortführung der Lobbyarbeit. Damit möchten die Aktiven  eine Verstetigung und bessere Ausstattung des Bundesprogramms sowie des Bundesnetzwerks erreichen. „Die Bundeszuwendung für die Mehrgenerationenhäuser ist trotz zunehmender Inanspruchnahme und Belastung vor allem für die hauptamtlichen Mitarbeiter in den Mehrgenerationenhäusern sowie neuer gesellschaftlicher Herausforderungen und Schwerpunkte seit mehr als zehn Jahren unverändert“, teilt Dietlind Meyer als Sprecherin des Netzwerks mit. „Die aktuelle Fördersumme berücksichtigt weder den gestiegenen administrativen Aufwand noch einen gestiegenen Personalbedarf“, stellt sie fest. Gemeinsam mit Uschi Weber und Thomas Vagedes führe sie deshalb regelmäßig Gespräche mit Bundestagsabgeordneten und dem Bundesministerium.

Das Treffen im Heilhaus Kassel habe nicht nur Raum für Diskussionen über politische Entwicklungen geboten, sondern auch geholfen, die Weichen für die weitere Planung der Netzwerkarbeit zu stellen. Es geht um die Gewichtung von Themen und die Frage, wozu Positionspapiere erstellt werden können. Zudem sollten Kooperationspartner ausgemacht werden. Die Delegierten der Mehrgenerationenhäuser aus den Bundesländern hätten sich mit den Ergebnissen der drei Tage sehr zufrieden gezeigt, so Anne Deutsch.

Teilhabe und Partizipation

Am 1. Januar 2017 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus gestartet. Mehrgenerationenhäuser sollen offene Begegnungsorte und Treffpunkte für alle Menschen sein – unabhängig ihres Alters oder ihrer Herkunft. Sie haben die Aufgabe, Teilhabe, Engagement und Partizipation zu ermöglichen sowie ein nachbarschaftliches und generationenübergreifendes Miteinander zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Kommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels vor Ort unterstützt werden. „Die Häuser haben täglich insgesamt über 60 000 Besucher. Mehr als 33 000 Freiwillige halfen im Jahr 2017 dabei, die rund 18 000 Angebote bundesweit umzusetzen.“

Das derzeitige Bundesprogramm endet mit dem Jahr 2020. Aktuell erhält jedes der 540 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland eine Bundesförderung von 30 000 Euro pro Jahr sowie eine Kofinanzierung in Höhe von 10 000 Euro, zumeist von der jeweiligen Kommune.

Weitere Informationen zum Programm unter der Adresse www.mehrgenerationenhaeuser.de.


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Leserkommentare
Gissmo am 23.10.2019 09:36
Danke für die konstruktive Antwort, man kann sich scheinbar ja doch noch ohne Beleidigungen hier im Kommentarbereich austoben, so machts doch allen ...
RalfBlumenthal am 23.10.2019 09:28
Was macht ein Ortsamtsleiter, der seinen Willen nicht bekommt ?
Er macht nichtöffentlich, was öffentlich gehört !
So geht das nicht, Herr ...