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Netto kommt in die Hagener Mitte
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Neubau für den Nahversorger

Luise Bär 15.05.2019 0 Kommentare

Markteröffnung voraussichtlich 2020: Die Vorfreude in Hagen ist groß. 
Markteröffnung voraussichtlich 2020: Die Vorfreude in Hagen ist groß.  (Luise Bär)

Hagen. Wenn alles nach Plan läuft, will der Edeka-Discounter Netto im Frühjahr 2020 ein Geschäft auf dem Grundstück des ehemaligen Edeka-Neukauf-Marktes Schomacker in der Hagener Ortsmitte (Amtsdamm 29A) eröffnen. „Es war der Wunsch der Bürger und der Politik, dass sich an diesem Standort wieder ein Nahversorger ansiedelt“, freute sich Bürgermeister Andreas Wittenberg (parteilos) über die Entwicklung, die er zum Anlass genommen hatte, zu einem Ortstermin einzuladen.

Projektentwickler Karl-Heinz Herburg (Planungsbüro Halsdorfer Ingenieure) stellte das Bauvorhaben vor. Das alte Gebäude wird komplett abgerissen. Im Neubau mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche soll alles für den täglichen Bedarf angeboten werden. 80 Parkplätze sollen angelegt werden. Ursprünglich sollte auf dem Grundstück ein Baumarkt gebaut werden, so Herburg weiter. Als dann Netto an das Planungsbüro herangetreten sei, habe man umgegeplant. Der Bauantrag soll bis Ende Mai gestellt werden.

„In der Politik sind die Pläne gut angekommen“, erklärte Wittenberg. Der Verwaltungsausschuss habe bereits einer Befreiung vom geltenden Bebauungsplan zugestimmt. Diese sei notwendig geworden, weil geringfügig Baugrenzen überschritten würden, wofür jedoch keine Bebauungsplanänderung notwendig sei.

Roy Schomacker, der die im Familienbesitz befindliche Immobilie verkaufen will, ist ebenfalls erfreut, dass der Einkaufsstandort wieder belebt wird. Nach Schomackers Edeka-Center-Neubau am östlichen Ortsrand und dem Umzug dorthin stand das Gebäude seit November 2015 leer. Er hatte sich seinerzeit öffentlich dafür stark gemacht, sich um einen Nachfolge-Nahversorger kümmern zu wollen, die Anstrengungen seien allerdings erfolglos geblieben. „Ich habe damals auch Netto gefragt, aber die wollten nicht.“ Auch andere Discounter seien nicht interessiert gewesen.

„Ich bin froh, dass die Ortsmitte und der untere Teil wieder belebt werden. Hier ist genau der richtige Platz für einen Nahversorger, das war mein Ziel, und wir haben es erreicht“, freute sich Ortsvorsteherin Giesela Schwertfeger (CDU). Der geplante Neubau eines Aldi-Marktes am Amtsdamm 55 (gegenüber vom Raiffeisenmarkt) hingegen mache das Ortsbild kaputt und mindere die Wohnqualität.

Für den Aldi-Neubau, der in der Politik und bei Bürgern umstritten ist, wurde im Rat mehrheitlich der Aufstellungsbeschluss für eine entsprechenden Bebauungsplanänderung beschlossen. Auf der kommenden Bauausschusssitzung am 28. Mai soll das Thema auf die Tagesordnung, um den Entwurf zu diskutieren.


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Leserkommentare
linde79 am 20.10.2019 17:58
Wie wäre es denn, wenn man auch mal die Qualität der Lehrer und Lehrerinnen hinterfragte? Wie wäre es in Anbetracht der Bildungsmisere, die ...
Michalek am 20.10.2019 17:37
Schüler brauchen keine Erhebungen und sie sollten nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Grundschüler brauchen Unterricht, der ...