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Kerstin Wilkens leitet Baubetriebshof
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Rückkehr nach zwölf Jahren      

Michael Schön 15.04.2019 0 Kommentare

Comeback an früherer Pennigbütteler Wirkungsstätte: Kerstin Wilkens ist die neue Leiterin des Baubetriebshofs Osterholz-Scharmbeck.
Comeback an früherer Pennigbütteler Wirkungsstätte: Kerstin Wilkens ist die neue Leiterin des Baubetriebshofs Osterholz-Scharmbeck. (von Lachner)

Osterholz-Scharmbeck. Die Neue im Baubetriebshof ist so neu nicht. Kerstin Wilkens spricht von einer Rückkehr in ihre „emotionale Heimat“. Nach zwölf Jahren Arbeit im Osterholz-Scharmbecker Rathaus, Fachbereich Finanzen, hat die gelernte Bankkauffrau und Informatik-Betriebswirtin sich nach Pennigbüttel versetzen lassen. Sie hat dort in dieser Woche die Leitung des städtischen Baubetriebshofs übernommen, in dessen Diensten sie bereits von 2004 bis 2007 als Verwaltungskraft stand. „Eine Handvoll meiner damaligen Kollegen gibt es hier noch immer“, freut sie sich. Mit einem dicken Blumenstrauß wurde sie an ihrem alten Arbeitsplatz empfangen, den sie jetzt – in einer neuen Rolle – wieder einnimmt. Die Stelle war vakant geworden, weil der bisherige Chef des Baubetriebshof, Frieder Lüße, sich erfolgreich für die neugeschaffene „Grün-Stelle“ im  Fachbereich 60, Stadtplanung und Bauen, beworben hat.

Kerstin Wilkens ist erst vor ein paar Tagen von einer Reise nach Ägypten zurückgekehrt, wo sie unter anderem die Pyramiden von Gizeh zu bewundern Gelegenheit hatte. Auf dieses Urlaubserlebnis hatte sich die Mutter zweier inzwischen erwachsener Söhne (22 und 20 Jahre alt) lange gefreut. Jetzt wiederum freut sie sich auf ihre neue berufliche Herausforderung. „Dass man mir diesen Aufgabenbereich übertragen hat, finde ich einfach toll. Das ist schon ein echter Vertrauensvorschuss.“ Sie wird dort für immerhin 46 Personen zuständig sein, teilweise auch Teilzeitbeschäftigte und Saisonkräfte.    

Viele von denen sind der neuen Leiterin nicht unbekannt. In ihren zwölf  Rathaus-Jahren hat sie im Fachbereich Finanzen gearbeitet, wo – vereinfacht ausgedrückt – schließlich auch die Kosten und die Leistungen des Baubetriebshofs abgerechnet wurden. Da gab es viele Schnittmengen. Kerstin Wilkens: „Es bestand immer ein enger Draht.“ In ihre Finanzressort-Zeit fiel auch die Umstellung von der Kameralistik in die Doppik, die sie – worauf sie mit ein wenig Stolz verweist - „begleiten durfte“. 

Dass sie plötzlich die Verantwortung für fast vier Dutzend Leute übernehmen muss, schreckt sie nicht im mindesten. „Mir liegt das Miteinander.“ Vorgänger Frieder Lüße, der schließlich Gärtnermeister war, hatte sich oft in die direkte Umsetzung eingeschaltet, wenn in einer städtischen Grünanlage etwas zu tun war. In dieser Hinsicht will sich Ingrid Wilkens zurücknehmen und sich stattdessen auf Personalführung, Organisation und das Thema Finanzen konzentrieren. Ermöglicht wird ihr das durch eine Veränderung der Strukturen. „Wir haben künftig einen Meister für den grünen Bereich und einen für den Hochbau sowie für Straßen- und Wegebau. Mit ihnen werde ich eng zusammenarbeiten und auf eine gute Kommunikation Wert legen.“ 

Nach Osterholz-Scharmbeck gekommen, so Kerstin Wilkens, ist sie der Liebe wegen. Als die aus dem Kreis Nienburg stammende Frau sich in einem berufsbegleitenden Studium in Hannover zur Informatik-Betriebswirtin qualifiziert hatte und dann ihr erstes Kind erwartete, ist sie mit ihrer jungen Familie 1996 in die Kreisstadt umgezogen. Das habe sie nie bereut, zumal die landschaftliche Umgebung zum Fahrradfahren und Stick-Walking – eine Variante des Nordic-Walking  – geradezu einlade. Die weiteren Steckenpferde der neuen Leiterin des Baubetriebshof sind neben Haus,  Garten, Familie und Freundeskreis der Kegelverein und das  Lesen („Vom Sachbuch bis zur Trivialliteratur“).

Für all diese Themen hat sie künftig allerdings etwas weniger Zeit, denn der neue Arbeitsplatz verlangt nach einer 39-Stunden-Woche. Im Rathaus waren es bisher nur 25 Stunden. Doch auch vor dieser Umstellung hat sie keine Scheu, wie auch der Abschied aus dem Rathaus ihr durch den Gedanken erleichtert wurde, „dass ich ja noch immer bei der Stadt bin“. Kerstin Wilkens: „Ich bin ja nicht weg.“  


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Leserkommentare
darkstarbremen am 21.10.2019 19:36
Endlich ein richtiger Ansatz in der Ausbildung. Das ist sehr zu fördern. Und was wird mit den anderen Studiengängen in der Pflege in Bremen?
darkstarbremen am 21.10.2019 19:31
Inwiefern wurden denn die Gehälter der Pflege in Kliniken gedrückt? Der TVÖD Pflege in den Kliniken wurde nicht gesenkt. Das ist auch richtig so. Nur ...