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Lichter in der City ausgedünnt
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Weihnachtsbeleuchtung in Scharmbeck fällt durch

Michael Schön 30.11.2018 0 Kommentare

Die Kirchenstraße am Donnerstag-Vorabend – regennass, düster und noch ohne Ambiente, das den Advent betont. Bald sollen dort aber Sterne an den Laternenmasten prangen.   
Die Kirchenstraße am Donnerstag-Vorabend – regennass, düster und noch ohne Ambiente, das den Advent betont. Bald sollen dort aber Sterne an den Laternenmasten prangen.    (Christian Valek)

Weihnachten in der Scharmbecker City  – in diesem Jahr wird der Lichterglanz stellenweise matter ausfallen. Bastian Grimm, Vorsitzender des Wirtschaftstreffs,  überbrachte diese Hiobsbotschaft, nachdem dem beauftragten Elektriker bei der Routine-Überprüfung der über die Straße zu spannenden Beleuchtungselemente  und der dafür benötigten Anschlüsse „sicherheitstechnische Mängel“ aufgefallen waren. Grimm: „Die Lichterketten können in diesem Jahr nicht aufgehängt werden.“

Betroffen davon seien neben der Poststraße auch die Bahnhofstraße vom Rathaus bis ins Zentrum. Den Sternen, die beispielsweise an der Kirchenstraße und auf dem Marktplatz direkt an die Laternenmasten montiert werden, hat der Techniker dagegen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt. Sie sollen rechtzeitig zum ersten Adventssonntag festlichen Glanz in die Innenstadt bringen. Solche Masten sind beispielsweise an der Bahnhofstraße nicht vorhanden.    

Dass die Lichterketten für untauglich befunden wurden, kommt für den Wirtschaftstreff, der sich um die Festbeleuchtung kümmert, nicht ganz überraschend. „Sie ist halt in die Jahre gekommen.“ Laut Grimm stellt nicht nur die Elektrik ein Problem dar. „Die ganze Konstruktion hätte auch zusammenbrechen und zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs führen können.“

Fünfstellige Investitionskosten

Laut Wirtschaftstreff  habe man „im Schulterschluss mit der Stadtverwaltung nach einer kurzfristigen Lösung gesucht“. Die Aussicht auf eine hohe fünfstellige Summe an Investitionskosten habe dieser Suche aber ein jähes Ende beschert. „Solche Finanzentscheidungen bedürfen eines etwas längeren Atems, den wir über die Feiertage bekommen werden.“ In einer im Namen seines Vereins verfassten Presseerklärung hat Grimm den Osterholz-Scharmbeckern und allen weiteren Besuchern der Innenstadt sein Bedauern mitgeteilt: „Wir wissen um die wichtige Wirkung der Weihnachtsbeleuchtung.“ Seit sehr langer Zeit zeichne der Wirtschaftstreff in enger Kooperation und mit Unterstützung der Stadt Osterholz-Scharmbeck verantwortlich für die Montage der Weihnachtsbeleuchtung in Osterholz-Scharmbeck. „Unser Engagement erfolgt ehrenamtlich und hat damit auch organisatorische und finanzielle Grenzen. An eine davon sind wir leider in diesem Jahr gestoßen.“

Auch Sabine Gartmann von der Buchhandlung „Die Schatulle“ an der Bahnhofstraße findet es „sehr schade“, dass das für die weihnachtliche Stimmung bedeutsame Element ausfällt. „Es wäre schön, wenn man eine Möglichkeit fände, das im kommenden Jahr wieder hinzukriegen.“

Nach dieser Möglichkeit sucht der Wirtschaftstreff bereits. Eine Instandsetzung der alten Glühlampen-Konstruktion wäre laut Grimm unverhältnismäßig teuer geworden. Eine komplette Umstellung auf zeitgemäße LED-Beleuchtung wäre zwar in der Anschaffung noch kostspieliger, würde aber auch den Energieverbrauch reduzieren. „Doch auch eine solche Ersatzinvestition können wir nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln.“

Wenn also Weihnachten in der Stadt vielleicht nicht ganz so viele Lichter aufgehen werden wie in den vergangenen Jahren, so hat zumindest das Programm des Weihnachtsmarktes an Strahlkraft gewonnen. Wie berichtet, werden sich der Marktplatz und der Kirchenvorplatz vom 7. bis zum 9. Dezember wieder mit einer weihnachtlichen Kulisse umgeben. Gut 120 Aussteller erwarten auch in diesem Jahr mehrere Tausend Besucher zu Punsch und Glühwein, Kulinarischem und Kunsthandwerklichem. Die Organisatorinnen, Susanne Stelljes und Sonja K. Sancken aus dem Fachbereich Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus im Rathaus der Stadt, haben sich auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm einfallen lassen. Es gibt Altbewährtes, aber auch neue attraktive Angebote.

Ein Novum in der Kreisstadt wird die installierte Eisstockschießbahn darstellen. Besucher werden von der Stadt herzlich eingeladen, sich wintersportlich zu betätigen. Geplant sind zudem besondere Events rund um diese Bahn, wie zum Beispiel Turniere für Gruppen, Firmen und Vereine. Aus diesem Anlass wird sich der Osterholz-Scharmbecker Weihnachtsmarkt 2018 auch auf die Kirchenstraße ausdehnen.


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Leserkommentare
Opferanode am 20.10.2019 15:14
@ Bunker
Bei Ihnen weiß ich nicht immer, ob Sie das ernst meinen, was Sie schreiben. Kann ja auch ironisch gemeint sein?
Wenn Sie von ...
alterwaller am 20.10.2019 15:01
INITIATIVEN !!!

Zu hoch, zu flach, zu breit, zu lang. Die Fenster passen nicht zum Umfeld und was ist mit begrünten Dächern ? Da wird ...