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Fitness-Parcours wird eingeweiht
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Zum Sporttreiben auf den Spielplatz

Brigitte Lange 13.05.2019 0 Kommentare

Anfangs verbarg eine weiße Folie die bereits erstellten Fundamente für die Fitnessgeräte. Später wurde eine dicke Schicht Mulch auf der Fläche verteilt. Nun können die Geräte aufgebaut werden.
Anfangs verbarg eine weiße Folie die bereits erstellten Fundamente für die Fitnessgeräte. Später wurde eine dicke Schicht Mulch auf der Fläche verteilt. Nun können die Geräte aufgebaut werden. (Christian Kosak)

Ritterhude. Lange haben die Mitglieder des Seniorenbeirates Ritterhude auf diesen Tag hingearbeitet. Nun befinden sie sich auf der Zielgeraden: Am 24. Mai wird der Fitness-Parcours auf dem Mehrgenerationen-Platz an der Hegelstraße beim Riessportplatz eingeweiht. Ein Parcours, der sich vor allem an die ältere Generation wendet. Nachdem vor gut eineinhalb Jahren der erste Teil des Platzes mit Sandkiste, Boule-Bahn, Tischtennis und Wipptieren sowie Nestschaukel fertiggestellt worden war, wird der Platz nun komplettiert. „Wir sind ganz stolz darauf, das geschafft zu haben“, sagt Seniorenbeiratsmitglied Achim Teichner.

Kauf und Aufbau der Fitnessgeräte wird gut 52 000 Euro kosten, berichtet die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin Lydia Rußmeier. Den Bärenanteil hat die Gemeinde dafür aufgebracht. Doch auch der Seniorenbeirat hat sich mächtig für die Idee eines Treffpunktes der Generationen ins Zeug gelegt und Spenden gesammelt. Rußmeier nennt einen Betrag von 14 000 Euro, den der Beirat beisteuert. „Wir haben inzwischen alles zusammen“, bestätigt Teichner. Die Geräte seien aus witterungsbeständigem Edelstahl und wartungsfrei. Das mache sie so teuer, erklärt er. Außerdem engagierte sich Seniorenbeiratsmitglied und Bau-Ingenieur Günter Pröpping als ehrenamtliche Bauaufsicht bei dem Projekt.

Vergessenes Lazarett

Während eines Urlaubs, als die Planungen für den Platz liefen, hatte Lydia Rußmeier solche Fitness-Geräte für Senioren gesehen. Sie habe beobachten können, wie gut sie von den Menschen angenommen wurden und habe sie direkt ausprobiert. „Seitdem stehe ich voll hinter dem Projekt“, erzählt sie. „Die Geräte sind toll.“ Für den kompletten Parcours aus sieben Geräten reichte 2017 das Geld jedoch noch nicht. „Und mit drei Geräten wollten wir nicht anfangen; damit hätten wir uns lächerlich gemacht“, sagt Teichner. Daher wurde der Generationentreffpunkt im Herbst 2017 ohne Fitnessgeräte eingeweiht.

Nun werden auch sie aufgestellt. Die Fundamente sind bereits in Beton gegossen, und die Fläche drumherum ist zentimeterdick mit Mulch gefüllt. Wenige Tage vor der Einweihung werden nun die Geräte aufgestellt, teilt Rußmeier mit. Dazu gehören eine sogenannte Drehangel, mit der der Hüftschwung geübt werde, eine Drehplatte für den Schulter- und Armbereich, ein Drehbügel, ebenfalls für die Beweglichkeit der Hüfte, sowie eine kleine Sichelscheibe, ein Schwingball und Ringe. Auch ein fest verankerter Tisch zum Schach-, Dame- und Kartenspiel werde aufgebaut, sagt sie. Dass der Platz nun erst im Mai 2019 fertig wird, hängt aber nicht nur mit dem Geld zusammen. Bereits im ersten Bauabschnitt kam es bei den Vorbereitungen zu unerwarteten Verzögerungen, berichtet Lydia Rußmeier. Scheinbar von allen vergessen, lag unter dem Gelände ein alter Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der auch als Notlazarett diente. Der einzige äußere Hinweis darauf war ein Holztor im Hang, erinnert sich Achim Teichner: „Bis unter die Spielfläche des Fußballfeldes reichten die Gänge.“ Bevor der Spielplatz gebaut werden konnte, musste daher der unterirdische Bau verschwinden. Die Fachleute hätten die Decken der Gänge einstürzen und das Gelände auffüllen lassen. Das Notlazarett existiert nicht mehr. Gespielt und geschnackt wird nun auf einem Untergrund ohne trügerische Hohlräume.


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Leserkommentare
butenbremer_in_altona am 19.10.2019 15:40
Das Schiff an Land aufpallen, sturmfest machen und aufhübschen. Dann kann Bremerhaven das Museumsstück behalten und man muss kein Geld ausgeben, um ...
admiral_brommy am 19.10.2019 14:52
Dann ist es wichtig, alle vier Jahre so zu wählen, damit sich daran nichts ändert. Da freut sich der Verwaltungsbeamte.