Plattdüütsche Landkaart kommt im Mai 2013

Landkreis Diepholz (sta). Die Twistringer nennen ihre Heimat Twustern. "Wir würden Twistern sagen", sagte Traute Dittmann. "Aber die Twistringer legen Wert auf ihr U." Aus solchen Gründen arbeiten sie und Ursel Meyer gerade an einer plattdeutschen Landkarte für die Region. Darauf stehen die Namen aller Ortschaften – bis ins kleinste Dorf – auf Plattdeutsch. Und zwar so, wie die Einheimischen ihren Ort selber nennen. Gestern haben die beiden Plattexpertinnen ihr Projekt im Syker Kreismuseum vorgestellt. Die Einrichtung wird die Karte herausgeben, wie Direktor Ralf Vogeding angekündigte. So wollen die beiden vorgehen: Sie nehmen Kontakt mit Ortsbürgermeistern und Ortsvorstehern auf und fragen nach, wie die Orte früher auf Plattdeutsch hießen. Auch Heimatvereine könnten involviert werden. "Im Landkreis Diepholz ist es besonders schwierig", hielten die beiden fest. Denn während man im Norden den nordniedersächsischen Einschlag hätte, würde man im Süden das westfälische Platt schon heraushören.
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Landkreis Diepholz (sta). Die Twistringer nennen ihre Heimat Twustern. "Wir würden Twistern sagen", sagte Traute Dittmann. "Aber die Twistringer legen Wert auf ihr U." Aus solchen Gründen arbeiten sie und Ursel Meyer gerade an einer plattdeutschen Landkarte für die Region. Darauf stehen die Namen aller Ortschaften – bis ins kleinste Dorf – auf Plattdeutsch. Und zwar so, wie die Einheimischen ihren Ort selber nennen. Gestern haben die beiden Plattexpertinnen ihr Projekt im Syker Kreismuseum vorgestellt. Die Einrichtung wird die Karte herausgeben, wie Direktor Ralf Vogeding angekündigte. So wollen die beiden vorgehen: Sie nehmen Kontakt mit Ortsbürgermeistern und Ortsvorstehern auf und fragen nach, wie die Orte früher auf Plattdeutsch hießen. Auch Heimatvereine könnten involviert werden. "Im Landkreis Diepholz ist es besonders schwierig", hielten die beiden fest. Denn während man im Norden den nordniedersächsischen Einschlag hätte, würde man im Süden das westfälische Platt schon heraushören.

Die Idee brachten Traute Dittmann und Ursula Meyer vor Kurzem auf einem Plattdeutsch-Workshop auf. Ralf Vogeding hielt danach Rücksprache mit Anja Schweers, Geschäftsführerin des Landschaftverbands Weser-Hunte. Der hat sogar ein Sonderprogramm zur Förderung des Niederdeutschen, wie Vogeding erzählte. Und so bezuschusse der Verband das Projekt mit 2500 Euro, 1000 Euro kommen von der Kreissparkasse, 500 Euro vom Kreismuseum.

Die plattdüütsche Landkoort soll im Mai 2013 in den Handel kommen. Auch eine Internetpräsenz ist in Planung. Wer Tipps für Ursel Meyer und Traute Dittman hat, kann Kontakt mit dem Kreismuseum unter Telefon 04242/2527 aufnehmen.

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