Gegen Corona-Regeln verstoßen Polizei löst Privatfeiern auf

Mehrere Personen aus verschiedenen Haushalten, noch dazu ohne Mund-Nasen-Bedeckung - gleich zwei Privatfeiern mussten von der Polizei bei Corona-Kontrollen in den vergangenen Tagen aufgelöst werden.
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Polizei löst Privatfeiern auf
Von Gerwin Möller

Beamte der Polizei stellten im Rahmen von Corona-Kontrollen fest, dass sich entgegen der aktuell geltenden Verordnung zu viele Personen bei zwei Feiern versammelt hatten: Einer dieser Vorfälle ereignete sich in der Nacht zu Freitag. Gegen 2.05 Uhr hatten Anwohner der Elbingstraße die Polizei wegen Ruhestörung alarmiert.

Die Beamten stellten dabei fest, dass sich sechs Personen aus verschiedenen Haushalten in der Wohnung aufhielten und gemeinsam feierten. Darüber hinaus wurde der Mindestabstand nicht eingehalten und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Bei der Feststellung der Personalien machten zwei Männer fehlerhafte Angaben über ihre Meldeadresse, sodass zusätzlich Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden. Anschließend wurde die Feier aufgelöst und ein Platzverweis gegen die Personen, die nicht in der betroffenen Wohnung gemeldet waren, ausgesprochen.

Bereits am vergangenen Sonnabend fand die Einweihungsfeier einer Versicherung an der Hunoldstraße in Wardenburg statt. Daran beteiligten sich 20 bis 25 Personen. Beim Eintreffen der Polizeibeamten verließen einige Gäste fluchtartig die Zusammenkunft. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass ein Teil der Anwesenden keine Mund-Nasen-Bedeckung trug und den Mindestabstand nicht einhielt. Zudem befanden sich Mitarbeiter aus verschiedenen Filialen sowie Familienangehörige im Raum. Die Beamten lösten die Einweihungsfeier auf und leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Personen ein.

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