Flächennutzungs- und Bebauungsplan beschlossen

Rat gibt Pläne für Fotovoltaik-Kraftwerk frei

Osterholz-Scharmbeck. Der Stadtrat von Osterholz-Scharmbeck hat die planungsrechtliche Voraussetzung dafür geschaffen, dass auf dem Gelände der früheren HAWK-Raketenstation in Bargten ein Fotovoltaik-Kraftwerk gebaut werden kann. Dazu wurden der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan geändert.
25.09.2010, 08:33
Lesedauer: 1 Min
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Von Lutz Rode

Osterholz-Scharmbeck. Der Stadtrat von Osterholz-Scharmbeck hat jetzt die planungsrechtliche Voraussetzung dafür geschaffen, dass auf dem Gelände der früheren HAWK-Raketenstation in Bargten ein Fotovoltaik-Kraftwerk gebaut werden kann. Der geänderte Flächennutzungsplan und der dazugehörige Bebauungsplan wurden vom Rat mehrheitlich beschlossen.

Auf Ablehnung stießen die Pläne bei Peter Flieshardt (Die Linke) und Wilfried Pallasch (Bürgerfraktion). Der eine lehnt Fotovoltaik-Anlagen in der Fläche grundsätzlich ab und hält den Bau einer Biogasanlage, in der auch Abfälle aus dem Entsorgungszentrum Pennigbüttel verwertet werden könnten, für die bessere Alternative. Der andere bemängelt, dass bei der Bewertung der Naturschutzbelange mit zweierlei Maß gemessen wurde. Die CDU-Fraktion und die SPD stimmten für die Pläne. Die Fotovoltaikanlage, so formulierte es SPD-Mann Peter Schnaars, leiste einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur autarken Energieversorgung der Kreisstadt. 'Wir haben richtig gehandelt', sagte Michael Rolf-Pissarczyk (CDU).

Zuvor hatte Peter Flieshardt darauf hingewiesen, dass sich der Rat der Gemeinde Grasberg gegen die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf der Fläche ausgesprochen habe. Dieser Fall, so Rolf-Pissarczyk, sei mit den Planungen in Bargten nicht zu vergleichen, schließlich handele es sich dort nicht um eine freie Ackerfläche, sondern um ein früheres Bundeswehrgelände, das zudem sehr versteckt liege.

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