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Bürgerbüro wird generalüberholt

Claudia Ihmels 22.05.2019 0 Kommentare

Der Eingangsbereich des Bürgerbüros wird bei den Bauarbeiten leicht versetzt.
Der Eingangsbereich des Bürgerbüros wird bei den Bauarbeiten leicht versetzt. (fotos: Michael Braunschädel)

Stuhr. Ein neuer Kassenautomat, ein digitales Aufrufesystem, dazu Sicht- und Schallschutzwände sowie ein neuer Warte- und ein neuer Eingangsbereich – im Bürgerbüro im Stuhrer Rathaus wird sich in den kommenden Wochen einiges ändern. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die Umbau- und Renovierungsarbeiten, die am Freitag, 31. Mai, starten und dann etwa sechs Wochen dauern sollen. Schließlich muss der Betrieb trotzdem weiterlaufen, Ausweise und ähnliches werden während dieser Zeit zum Beispiel im Trauzimmer im Rathaus ausgestellt.

Seit 1998 gibt es das Bürgerbüro in seiner jetzigen Form, berichtet Hartmut Martens, Fachbereichsleiter für Bürgerservice, Verkehr und Gewerbe bei der Gemeinde. Zwar gab es Erweiterungen wie die Einrichtung einer KFZ-Zulassungsstelle vor zehn Jahren, doch eine grundlegende Renovierung hat zwischendurch nicht stattgefunden. „Die Technik schreitet aber voran, nun wollen wir für die Bürger und die Mitarbeiter Verbesserungen schaffen“, sagt Martens. Das neue Bürgerbüro soll „einen zeitgemäßen Eindruck“ machen. Der Fachbereichsleiter betont aber auch, dass die alte Einrichtung „richtig gut gehalten“ hat.

Dazu kommt, dass das Bürgerbüro stark genutzt wird. Durchschnittlich 150 bis 165 Bürger pro Tag werden dort bedient, so Martens. 80 Bürger hätten ein Anliegen, um das sich im Großraumbüro gekümmert wird, etwa das Beantragen eines neuen Ausweises. 65 Nutzer zählt die KFZ-Zulassungsstelle pro Tag, 20 das Standesamt. „Allein bei der KFZ-Zulassungsstelle haben wir rund 21 000 Fallzahlen im Jahr“, ergänzt der Fachbereichsleiter. Und er betont, dass bei den Nutzerzahlen des Bürgerbüros insgesamt die zahlreichen Briefwahlanträge im Moment gar nicht berücksichtigt wurden.

Damit das Bürgerbüro generalüberholt werden kann, muss erst einmal alles raus. „Vielleicht hat sich der ein oder andere schon gewundert, dass die Regale so leer sind“, sagt Martens. Die Mitarbeiter haben nämlich schon mit dem Ausräumen begonnen. Da das Großraumbüro komplett umgebaut wird, müssen auch die Mitarbeiter für die sieben Wochen einen anderen Arbeitsplatz bekommen. Unter anderem wird das im Trauzimmer im Bürotrakt gleich neben dem Bürgerbüro und ebenfalls im Erdgeschoss sein. Für diesen Zeitraum vereinbarte Trauungen werden dann im Gutshaus Varrel stattfinden. Der gewohnte Service des Bürgerbüros bleibt während der Renovierung erhalten. „Bis auf ein eingeschränktes Warenverkaufsangebot“, ergänzt Martens.

Das Großraumbüro wird währenddessen mit Sicht- und Schallschutzwänden ausgestattet. „Damit tragen wir auch dem Datenschutz Rechnung“, so der Fachbereichsleiter. Außerdem werden ein neuer Empfangstresen und ein neuer Kassenautomat aufgestellt und ein Besucherleitsystem inklusive einem digitalen Aufrufsystem eingerichtet. Der Eingangsbereich wird leicht versetzt und quasi mit dem Wartebereich den Platz tauschen. Apropos Wartebereich: Der soll künftig mit einem Bildschirm ausgestattet werden. Während des Wartens sollen die Besucher dort mit Informationen der Gemeinde etwa zu kulturellen Veranstaltungen versorgt werden. „Im Eingangsbereich wird außerdem eine Warmluftschleuse gegen Zugluft installiert“, kündigt Martens an. Außerdem gibt es neue Stühle, höhenverstellbare Schreibtische, neue Böden und eine neue Beleuchtung.

Die Kosten für den Umbau und die Renovierung schätzt die Gemeinde auf etwa 170 000 Euro. Hartmut Martens freut sich, dass keine externen Planer beschäftigt werden mussten. Nach Ideen und Wünschen der Mitarbeiter sei das neue Bürgerbüro von Kollegen aus der Bauabteilung entworfen worden. „Die Herausforderung ist nun, dass alles bei laufendem Betrieb hinzubekommen“, sagt er und hofft, dass am 12. Juli wieder alles eingeräumt werden kann – dann natürlich in das neue Bürgerbüro, das am 14. Juli fertig sein soll .


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Leserkommentare
suziwolf am 23.10.2019 12:39
@peteris:

„🦍-Theater“ - wäre das bessere Wort ?

„halloween and British Exit ...
there‘s not anymore a difference“ ...
Lemurer am 23.10.2019 12:38
Dazu fällt mir nur eins ein:

Ein Krankenhaus ist kein Profit-Center