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Kreuzung Blockener Straße/Stuhrer Landstraße
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Die Sache mit dem Grünpfeil

Eike Wienbarg 28.02.2019 0 Kommentare

Der Grünpfeil an der Kreuzung ist ein Unikum in Stuhr.
Der Grünpfeil an der Kreuzung ist ein Unikum in Stuhr. (Janina Rahn)

Stuhr. Die Kreuzung zwischen der Blockener Straße und der Stuhrer Landstraße im Zentrum von Alt-Stuhr ist eine ganz besondere: Sie ist die einzige Kreuzung in der Gemeinde mit einem Grünpfeilschild. Autofahrer, die dort auf der Stuhrer Landstraße nach rechts in Richtung Moordeich abbiegen wollen, können dies aufgrund des Grünpfeils auch bei einer roten Ampel. Aber nur, wenn sie dabei auch die rechtlichen Vorgaben einhalten, wie Hartmut Martens, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, Verkehr und Feuerwehr der Gemeinde Stuhr, betont.

Anlässlich eines Hinweises durch einen Bürger möchte Martens die besondere Situation an der Kreuzung und beim Grünpfeil allgemein in den Fokus rücken. Er weist darauf hin, dass das Rechtsabbiegen an solchen Stellen bei roter Ampel nur erlaubt ist, wenn der Verkehrsteilnehmer vorher an der Haltelinie angehalten hat und sich einen Überblick über die Verkehrssituation verschafft und diese ein sicheres Passieren erlaubt, so Martens.

Laut seinen Angaben werde die Pflicht, an der Linie zu halten, oftmals übersehen – trotz des an der Kreuzung installierten Hinweisschildes. Um die Situation vor Ort genau zu bewerten, hat die Gemeinde in Kooperation mit der Polizei die Unfallmeldungen von der Kreuzung in der Zeit von 2011 bis 2018 analysiert. Seit 2001 gibt es dort den Grünpfeil.

In der Statistik ist zu erkennen, dass es an der Kreuzung zu insgesamt 35 gemeldeten Verkehrsunfällen kam. Einer davon stehe in Verbindung mit dem Grünpfeil, so Martens. So hielt ein Verkehrsteilnehmer beim Abbiegen nicht ordnungsgemäß an der Haltelinie, musste aufgrund eines Radfahrers aber doch abbremsen, und ein zweites Auto fuhr auf, heißt es in dem damaligen Bericht der Polizei.

Ein Unfall in acht Jahren klingt auf den ersten Blick nicht viel. Allerdings weist Hartmut Martens darauf hin, dass es sich dabei nur um die von der Polizei registrierten Fälle handelt. Beinahe-Unfälle, brenzlige Situationen und nicht gemeldete Unfälle würden nicht gezählt. Die Dunkelziffer könnte laut Martens höher liegen. „Wir möchten, dass die Verkehrsteilnehmer ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie man sich im Verkehrsraum bewegt“, so Martens. Die Polizei werde die Kreuzung ebenfalls weiter beobachten.

Weitere Fragen zur Verkehrssicherung und Verkehrsführung beantwortet Jürgen Brinkmann im Stuhrer Rathaus unter der Rufnummer 04 21 / 5 69 51 03 oder per E-Mail an j.brinkmann@stuhr.de.


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Bremen99 am 21.10.2019 20:41
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